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Spieletest: Street Fighter 4 - alte Helden hauen besser

Street Fighter 4
Street Fighter 4
Die Hauptschwierigkeit in Street Fighter IV liegt wieder einmal im Antizipieren der gegnerischen Aktionen und weniger im Auswendiglernen der Attacken. Im Gegensatz zur Prügelkonkurrenz, etwa dem letzten Soul Calibur, ist die Anzahl an Sonderschlägen überschaubar. Taktischer Tiefgang fehlt trotzdem nicht: Nur wer im richtigen Moment genau den richtigen Konter parat hält, entscheidet die zunehmend härteren Kämpfe für sich. Schön ist zudem, wie unterschiedlich und doch ausgeglichen die einzelnen Charaktere ausbalanciert sind; auch wenn Recken wie Ken und Chun-Li unzweifelhaft einen Popularitätsbonus haben, lässt sich Street Fighter 4 auch mit allen anderen Kämpfern meistern.

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Street Fighter 4
Street Fighter 4
Optisch bietet Street Fighter 4 denselben Mix aus Retrogefühl und Moderne, der auch das eigentliche Gameplay auszeichnet: Zwar sind die Schauplätze in 3D gehalten, detailreich gestaltet und mit vielen Animationen versehen. Beispielsweise rennen Kinder durchs Bild oder Gegenstände gehen zu Bruch. Das eigentliche Kampfgeschehen ist aber ganz klassisch in 2D zu sehen und zu steuern. Auch bestimmte Animationen und Extras wie Feuerbälle sind optisch detailgetreu dem zweiten Street Fighter nachempfunden. Dafür überzeugen die Charaktere gerade in Großaufnahmen mit einer Mimik, die dem aktuellen Soul Calibur vielleicht nicht das Wasser reicht, aber durch eine beeindruckende Liebe zum Detail glänzt.

Street Fighter 4
Street Fighter 4
Wer sämtliche Bonus-Charaktere und Extrakostüme freigeschaltet hat, darf sich im Onlinemodus weiter prügeln - im Test verliefen die Multiplayer-Duelle verzögerungsfrei. Nicht ganz so perfekt ist dafür die Steuerung mit dem Konsolenpad: Vor allem der Xbox-360-Controller wirkt teils zu schwammig für die präzisen Special-Move-Aktionen; da sind PS3-Besitzer eindeutig im Vorteil.

Street Fighter 4
Street Fighter 4
Street Fighter 4 ist für Xbox 360 und Playstation 3 im Handel verfügbar, kostet etwa 60 Euro und hat eine USK-Freigabe ab zwölf Jahren erhalten. Sammler greifen zur limitierten und etwa 80 Euro teuren Special Edition, die Plastikfiguren von Ryu oder Crimson Viper, eine Bonus-Disc mit dem offiziellen Anime-Film von Street Fighter sowie ein Ministrategiebuch mit Move-Beschreibungen enthält. Im Sommer 2009 will Capcom eine Version für Windows-PC veröffentlichen.

Fazit

Wer den Entwicklern von Capcom Böses will, könnte ihnen vorwerfen, dass Street Fighter 4 im Grunde nur Street Fighter 2 im neuen Gewand ist. Prügelspielfreunde sollte das aber nicht stören: Die Neuauflage des Klassikers bietet einen bravourösen Mix aus Altbekanntem und neuen Ideen, eine einfache Zugänglichkeit und viel taktische Tiefe, eine detailreiche Präsentation und über die Jahre perfektionierte Helden. Soul Calibur 4 ist technisch beeindruckender - aber was das Spielgefühl angeht, macht dem Capcom-Klassiker derzeit kein anderer Haudegen etwas vor.

 Spieletest: Street Fighter 4 - alte Helden hauen besser
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tunnelblick 06. Mär 2009

und für 60 euro mehr kriege ich ne ganze konsole samt pad... da wäge ich wohl nicht sehr...

tunnelblick 04. Mär 2009

wohl noch nie daytona usa gespielt, was? *das* war musik! "i wanna fly sky high!"

Sonic77 04. Mär 2009

Ahja - und als Nickname SNK, sehr konsequent ;-) Ich zocke jetzt öfters online mit...

Sonic77 04. Mär 2009

Wen interessiert das alles beim Thema Street Fighter? Welcher Masochist spielt ein...

Flake 03. Mär 2009

schonmal original Streetfighter2 angeguckt ;) ... wie sagen manche: Dat mutt so! Klar...


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