AMD holt sich früheren 3Com-Chef für Aufsichtsratsvorsitz

Stühlerücken beim Prozessorhersteller im Zuge der Aufspaltung

Der Prozessorhersteller AMD hat den früheren 3Com-Chef Bruce Claflin als Aufsichtsratsvorsitzenden benannt. Er tritt die Nachfolge von Hector Ruiz an, der den Aufsichtsrat bei "The Foundry Company" (Arbeitstitel) übernimmt, einer Mehrheitsbeteiligung von Investoren aus Abu Dhabi, in die die Chipfabriken AMDs überführt werden.

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Im Zuge der Aufspaltung des Prozessorherstellers AMD ist der Aufsichtsrat des Unternehmens neu besetzt worden. Der frühere Chef des Netzwerkausrüsters 3Com Bruce Claflin wird das Kontrollgremium künftig anführen. Claflin war zuvor auch bei IBM und Digital Equipment tätig. Seinen Job bei 3Com legte er 2006 nieder.

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Claflin füllt die Lücke, die Hector Ruiz' Wechsel zu The Foundry Company hinterlassen hat. Mit der Aufspaltung des Konzerns wird es künftig neben dem Unternehmen Advanced Micro Devices, das sich um Entwicklung und Vermarktung der Produkte kümmert, auch ein Unternehmen geben, das die Chipfabriken betreibt, darunter auch die beiden Fertigungsanlagen Fab36 und Fab38 in Dresden.

Die beiden Investmentfirmen Mubdala und ATIC (Advanced Technology Investment Co.) aus Abu Dhabi werden die Mehrheit an Foundry, so der vorübergehende Arbeitstitel des Unternehmens, halten und 3,6 bis 6 Milliarden US-Dollar in das neue Unternehmen investieren. Waleed Al Mokarrab, Chief Operating Officer bei Mubadalas, übernimmt zugleich einen Sitz im AMD-Vorstand.

Foundry wird voraussichtlich in dieser Woche erstmals offiziell vorgestellt und soll statt des bisherigen Arbeitstitels einen eigenen Namen erhalten.

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