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Gehälter in der IT-Branche 2008 nur geringfügig gestiegen

ITK-Entgeltanalyse der IG Metall. Laut der aktuellen ITK-Entgeltanalyse der IG Metall haben viele Beschäftigte der Informations- und Telekommunikationsbranche im letzten Jahr nicht von der relativ guten Lage profitiert. Obwohl die Weltwirtschaftskrise erst zu Jahresende akut wurde, gab es keine oder nur geringe Gehaltserhöhungen.
/ Achim Sawall
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Die IG Metall hat ihre aktuelle ITK-Entgeltanalyse vorgelegt, die rund 21.600 Daten aus 82 Betrieben auswertet. Für Beschäftigte im Bereich Beratung/Consulting gab es demnach ein Plus von 0,7 Prozent. Projektmanager verzeichneten 0,5 Prozent mehr Gehalt und bei Servicetechnikern stieg es um 1,21 Prozent.

Starke Gehaltserhöhungen bekamen Hardwareentwickler mit 10,21 Prozent und die Verwaltung (plus 6,46 Prozent). Callcenter-Mitarbeiter mussten ein Minus von 12,47 Prozent hinnehmen und Marketingmitarbeiter erhielten im Durchschnitt 13,16 Prozent weniger. Führungskräfte gehörten insgesamt zu den Gewinnern der Einkommensentwicklung.

"In tarifgebundenen Unternehmen der IT- und Telekommunikationsbranche werden durchschnittlich höhere Gehälter gezahlt als in nichttarifgebundenen", sagte Helga Schwitzer, Vorstandsmitglied der IG Metall. Ähnlich wie der IT-Branchenverband Bitkom ermittelt auch die IG Metall einen anhaltenden Fachkräftemangel. Es gibt 45.000 offene Stellen. Gefragt seien Fachkräfte mit Hochschulabschluss und Programmierkenntnissen. Gestiegen sei die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge – um fünf Prozent. Der Frauenanteil liegt hier bei 15 Prozent.


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