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Chipmarkt bricht im Januar weltweit um fast 30 Prozent ein

Branchenorganisation SIA sieht aber ersten Hoffnungsschimmer. Der weltweite Absatz von Halbleitern war im Januar 2009 weiter rückläufig. Die Branchenorganisation Semiconductor Industry Association (SIA) berichtet aus dem kalifornischen San Jose, dass der Umsatz um 28,6 Prozent auf 15,3 Milliarden US-Dollar gefallen ist. Es gebe aber einen Hoffnungsschimmer.
/ Achim Sawall
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Der Monat Januar brachte für die Halbleiterhersteller einen weiteren Umsatzeinbruch. Der Umsatz fiel um 28,6 Prozent auf 15,3 Milliarden US-Dollar, teilt der SIA-Verband mit. Im Dezember 2008 sank der Absatz im Jahresvergleich von 22,3 Milliarden US-Dollar auf 17,4 Milliarden US-Dollar. Das entsprach einem Rückgang um 22 Prozent.

"Der weltweite Halbleiter-Umsatz war im Monat Januar, einem traditionell relativ schwachen Monat für die Branche, von schwindendem Verbrauchervertrauen und den Auswirkungen der globalen Rezession geprägt" , sagte SIA-Präsident George Scalise. "Der Umsatz sank quer durch die gesamte Palette der Halbleiterprodukte, weil die Nachfrage für PCs, Handys, Autos und Konsumgüter weiter unter Druck kam. Doch die Lagerbestände der Abnehmer sind sehr gering, und es gibt Anzeichen dafür, dass sich die Aussichten verbessern."

Das IT-Markforschungsunternehmen Gartner erwartet für das Jahr 2009 für die PC-Branche den höchsten Rückgang seiner Geschichte, gemessen an der Anzahl der ausgelieferten Produkte. Laut einer aktuellen Prognose werden 257 Millionen PCs verkauft, was einem Rückgang um 11,9 Prozent entspricht. Den bisherigen höchsten Rückgang erlebte die Branche im Jahr 2001 mit 3,2 Prozent, so Gartner weiter. Der Rückgang in den Schwellenländern wird voraussichtlich 10,4 Prozent betragen, in den Industrieländern 13 Prozent.


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