Eee Keyboard, Atom-NAS und Notebook ohne Tastatur in Aktion

Die Bedienung über den eingebauten 5,5-Zoll-Touchscreen (480 x 800 Pixel im Hochformat) funktionierte über eine eigene Oberfläche recht flüssig, wie auch dem Video zu entnehmen ist. Unter den Touch-Icons steckt aber Windows XP, das sich auch über die Tastatur steuern lässt.
Gleich eine neue Serie der Eee-Geräte eröffnet das "Eee Station PC NAS", das ebenfalls im zweiten Quartal des Jahres 2009 auf den Markt kommen soll und für das es noch keine Preisempfehlung gibt. Der Rechner mit Atom-CPU N270 lässt sich nicht nur als NAS verwenden, sondern ist mit DVI-Ausgang, USB-Ports und DVD-Laufwerk in Slot-in-Bauweise ein vollwertiger PC. Das erleichtert mit Maus und Monitor das Einrichten der NAS-Funktionen.
Wird das Gerät nach der Einrichtung ohne Display benutzt, kann es über einen eingebauten Touchscreen gesteuert werden. Das erfolgt mittels eines Linux-Derivats, das Asus mit großen Icons versehen hat. Damit die Daten bei einem Stromausfall nicht beschädigt werden, puffert ein Akku das NAS für 15 Minuten. Bei dem auf der Cebit gezeigten Prototypen fuhr sich das NAS aber nicht herunter, als wir den Netzstecker abzogen. Wie eine USV funktioniert der Akku in der bisherigen Form offenbar noch nicht, denn diese Geräte sollen ja vor allem für ein kontrolliertes Herunterfahren des Systems bei einem Stromausfall sorgen.
Noch ganz im Prototypenstadium steckt ein Notebook ohne Tastatur, das Asus in Hannover auch ausstellt. Ähnlich wie Nintendos DS-Konsole soll der Rechner nur über zwei Touchscreens bedient werden. Hochkant kann man das Gerät auch wie ein doppelseitiges E-Book verwenden. Erste Formen einer Bildschirmtastatur, die aber noch sehr klein war, und einer intuitiven Bedienung vor allem der E-Book-Funktion waren schon zu erkennen. Aber auch Asus gab auf der Messe zu, dass ein derartiges Konzept vor allem durch die Oberfläche, nicht allein durch die Elektronik punkten muss.
Ebenfalls zu sehen ist bei Asus die Eee Box B206 , bei der AMDs Grafikprozessor Radeon HD 3450 für Full-HD-Tauglichkeit sorgt. Für diesen Rechner gilt wie bei vielen anderen der Neuheiten: zweites Quartal, Preis unbekannt.
Gedacht ist das Marine Cool vor allem für Übertaktungsexperimente. Dafür braucht es aber auch sehr schnellen Speicher, und den gibt es bisher nicht in Form von SO-DIMMs. Zwei Slots für diese Notebookmodule sind aus unerfindlichen Gründen auf dem Marine Cool angebracht. Wenn das Design aber genügend Zuspruch findet, wird es Asus – mit herkömmlichen DIMM-Slots – vielleicht doch in Serie fertigen.
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