FSFE schließt sich EU-Beschwerde gegen Microsoft an

Organisation stellt Antrag

Die Free Software Foundation Europe (FSFE) hat beantragt, als interessierter Dritter im EU-Verfahren gegen Microsoft zugelassen zu werden. Dabei geht es um Wettbewerbsverstöße von Microsoft im Zusammenhang mit dem Internet Explorer. Das Verfahren geht auf eine Beschwerde des Browserherstellers Opera zurück.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die FSFE hat formal beantragt, bei dem Kartellverfahren der Europäischen Union gegen Microsoft als interessierter Dritter zugelassen zu werden. Die Bündelung des Internet Explorer an Windows sieht die FSFE als inakzeptabel an und will daher den Prozess unterstützen, um damit Wettbewerb sicherzustellen und Innovation zu ermöglichen.

Stellenmarkt
  1. Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im Projekt "Gewerbegebiets-Check"
    Hochschule Emden-Leer Personalabteilung, Emden
  2. Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) Forschung Datenanalyse & künstliche Intelligenz
    Hochschule Schmalkalden, Schmalkalden
Detailsuche

Die FSFE unterstützt offene Standards. Kein Unternehmen sollte in der Lage sein, zu diktieren, wie das Internet aussieht, heißt es von der Organisation. Änderungen, die Microsoft an Webstandards vornahm, seien nicht technisch zu rechtfertigen. Microsoft habe seine Monopolstellung ausgenutzt, um dem Internet Explorer einen Vorteil gegenüber alternativen Browsern zu verschaffen.

Am 17. September 2007 bestätigte der Europäische Gerichtshof die von der EU-Kommission gegen Microsoft verhängten Strafen weitgehend, einschließlich der Forderung, bestimmte Programmierschnittstellen offenzulegen. Auf das Urteil beruft sich Opera, das sich gegen die enge Verzahnung des Betriebssystems Windows und des Browsers Internet Explorer wehrt. Mozilla und Google haben sich dem Kartellverfahren ebenfalls angeschlossen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
e.Go Life getestet
Abgesang auf ein schwer erfüllbares Versprechen

Der e.Go Life aus Aachen sollte Elektromobilität erschwinglich machen. Doch nach 1.500 ausgelieferten Exemplaren ist nun Schluss. Was nachvollziehbar ist.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

e.Go Life getestet: Abgesang auf ein schwer erfüllbares Versprechen
Artikel
  1. Unbound: Neues Need for Speed verbindet Gaspedal mit Graffiti
    Unbound
    Neues Need for Speed verbindet Gaspedal mit Graffiti

    Veröffentlichung im Dezember 2022 nur für PC und die neuen Konsolen: Electronic Arts hat ein sehr buntes Need for Speed vorgestellt.

  2. Google: Pixel 7 und 7 Pro kosten so viel wie die Vorgänger
    Google
    Pixel 7 und 7 Pro kosten so viel wie die Vorgänger

    Googles Pixel-7-Smartphones kommen mit neuem Tensor-Chip, ansonsten ist die Hardware vertraut. Neuigkeiten gibt es bei der Software.

  3. Lochstreifenleser selbst gebaut: Lochstreifen für das 21. Jahrhundert
    Lochstreifenleser selbst gebaut
    Lochstreifen für das 21. Jahrhundert

    Früher wurden Daten auf Lochstreifen gespeichert - lesen kann man sie heute nicht mehr so leicht. Es sei denn, man verwendet Jürgen Müllers Lesegerät auf Arduino-Basis.
    Von Tobias Költzsch

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • MindStar (Gigabyte RTX 3090 Ti 1.099€, RTX 3070 539€) • Alternate (Team Group DDR4/DDR5-RAM u. SSD) • Günstig wie nie: MSI Curved 27" WQHD 165Hz 289€, Philips LED TV 55" Ambilight 549€, Inno3D RTX 3090 Ti 1.199€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /