NOR-Flash-Hersteller Spansion ist pleite

Auf Insolvenz der japanischen Landestochter folgt das Aus des Mutterkonzerns

Der angeschlagene Flashspeicherhersteller Spansion, der zuletzt den Abbau von 3.000 Arbeitsplätzen angekündigt hatte, ist insolvent. Die japanische Landestochter musste wegen eines Schuldenberges von 629 Millionen Euro bereits im Februar 2009 Insolvenz anmelden.

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Der US-amerikanische Speicherchiphersteller Spansion ist insolvent und hat Gläubigerschutz nach Chapter 11 (US-Insolvenzrecht) bei einem Gericht in Wilmington, Delaware, angemeldet. Die Schulden belaufen sich auf 2,4 Milliarden US-Dollar, dem Werte in Höhe von 3,8 Milliarden US-Dollar gegenüberstehen. Zuletzt war der Versuch gescheitert, Zinszahlungen durch die Aufnahme einer 266-Millionen-US-Dollar-Anleihe zu leisten. Vier Tochterunternehmen sind ebenfalls zahlungsunfähig.

An dem NOR-Flash-Hersteller Spansion mit Hauptsitz im kalifornischen Sunnyvale sind der Computerhersteller Fujitsu mit 11,4 Prozent und AMD mit 8,7 Prozent beteiligt. Fujitsu untersuchte die möglichen Auswirkungen der Spansion-Pleite, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Eine Fujitsu-Sparte verkauft dessen Spansion-Produkte in Japan.

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