• IT-Karriere:
  • Services:

Yahoo gab 79 Millionen Dollar für Microsoft-Abwehr aus

Abwehrschlacht verursacht enorme Kosten

Yahoo musste 79 Millionen US-Dollar für Berater und andere Maßnahmen ausgeben, um die drohende Übernahme von Microsoft zu verhindern. Das geht aus einem Jahresbericht hervor, den Yahoo am 27. Februar 2009 veröffentlichte.

Artikel veröffentlicht am ,

Die 79 Millionen US-Dollar gab Yahoo vornehmlich für externe Berater aus, heißt es in dem Jahresbericht für die US-Börsenaufsicht. Das Unternehmen schaffte es, die Übernahme durch Microsoft abzuwenden, obwohl das Softwareunternehmen einen hohen Preis zahlen wollte. Yahoo entstanden auch hohe Kosten, als Yahoo-Großinvestor Carl Icahn versuchte, den Verkauf von Yahoo an Microsoft gegen den Widerstand des Managements durchzusetzen. Er einigte sich schließlich mit dem Unternehmen und sitzt nun selbst mit einigen Getreuen im Aufsichtsrat Yahoos.

Stellenmarkt
  1. SySS GmbH, Tübingen
  2. Hornbach-Baumarkt-AG, Bornheim bei Landau / Pfalz

Der ehemalige Konzernchef Jerry Yang schlug im Mai 2008 Microsofts Angebot in Höhe von 47,5 Milliarden US-Dollar aus. Auch Folgeverhandlungen mit Microsoft über einen Verkauf der Yahoo-Suchmaschinensparte für eine Milliarde US-Dollar scheiterten.

Außerdem kündigte Google die Zusammenarbeit mit Yahoo auf dem Gebiet der Onlinewerbung auf, was ebenfalls zu hohen Kosten führte und Einnahmeausfälle mit sich brachte. Im Juni 2008 hatten Google und Yahoo eigentlich vereinbart, dass Google kontextbezogene Textanzeigen auf Yahoos Webseiten ausliefert. Zusammen hätten die beiden Unternehmen damit den Onlinewerbemarkt in den USA dominiert. Nach Meinung von Google hätten die US-Wettbewerbshüter, die den Plan nie guthießen, trotz Überarbeitungen des Vertrags die Werbepartnerschaft nicht genehmigt.

Yahoo musste außerdem mit ansehen, wie einige Topmanager das Unternehmen verließen. Auch Mitgründer Jerry Yang gab seinen Chefsessel ab. Die neue Yahoo-Chefin Carol Bartz strukturiert nun das Unternehmen um. So werden die Unternehmensbereiche Technologien und Produkte zusammengelegt und der Vertrieb in die Segmente Nordamerika und International gegliedert. Yahoos Finanzchef Blake Jorgensen verlässt das Unternehmen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-75%) 4,99€
  2. (-92%) 0,75€
  3. (-40%) 23,99€
  4. 25,99€

Technikfreak 02. Mär 2009

Es ging einzig und allein um Advertisment. Alles andere in deinem Thread kannste...


Folgen Sie uns
       


Amazons FireTV Cube mit Sprachsteuerung - Test

Der Fire TV Cube ist mehr als ein Fire-TV-Modell. Er kann auf Zuruf gesteuert werden und wir zeigen im Video, wie gut das gelöst ist.

Amazons FireTV Cube mit Sprachsteuerung - Test Video aufrufen
Ryzen Mobile 4000 (Renoir): Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
Ryzen Mobile 4000 (Renoir)
Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!

Seit vielen Jahren gibt es kaum Premium-Geräte mit AMD-Chips und selbst bei vermeintlich identischer Ausstattung fehlen Eigenschaften wie eine beleuchtete Tastatur oder Thunderbolt 3. Schluss damit!
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  2. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks
  3. Zen+ AMD verkauft Ryzen 5 1600 mit flotteren CPU-Kernen

Computer Vision: Mehr Durchblick beim maschinellen Sehen
Computer Vision
Mehr Durchblick beim maschinellen Sehen

Mit den Services von Amazon, IBM, Microsoft und Google kann jeder recht einfach Bilder analysieren, ohne die genauen Mechanismen dahinter zu kennen. Die Anwendungen unterscheiden sich aber stark - vor allem im Funktionsumfang.
Von Miroslav Stimac

  1. Überwachung Bündnis fordert Verbot von Gesichtserkennung
  2. Videoüberwachung SPD-Chefin gegen Pläne für automatische Gesichtserkennung
  3. China Bürger müssen für Mobilfunkverträge ihre Gesichter scannen

Kaufberatung (2020): Die richtige CPU und Grafikkarte
Kaufberatung (2020)
Die richtige CPU und Grafikkarte

Grafikkarten und Prozessoren wurden 2019 deutlich besser, denn AMD ist komplett auf 7-nm-Technik umgestiegen. Intel hat zwar 10-nm-Chips marktreif, die Leistung stagniert aber und auch Nvidia verkauft nur 12-nm-Designs. Wir beraten bei Komponenten und geben einen Ausblick.
Von Marc Sauter

  1. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen
  2. Schnittstelle PCIe Gen6 verdoppelt erneut Datenrate

    •  /