Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Silent Cubes - sparsames NAS zur Langzeitarchivierung

Cebit 2009
Lösung speichert Daten, die auf keinen Fall verloren gehen dürfen. Fast LTA zeigt mit seinen Silent Cubes auf der Cebit ein Festplattenspeichersystem zur Langzeitarchivierung. Unternehmen können darauf mehrere TByte an Daten revisionssicher ablegen.
/ Jens Ihlenfeld
45 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Die Silent Cubes von Fast LTA wurden ausschließlich zur Langzeitarchivierung entwickelt. Unter anderem beugt das System systematischen Festplattenausfällen dadurch vor, dass innerhalb einer Speichereinheit Festplatten von drei verschiedenen Herstellern eingesetzt werden. Auch beim kompletten Ausfall einer ganzen Festplattencharge durch Produktionsmängel oder Firmwarefehler sollen so Datenverluste vermieden werden.

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Zudem sollen sich die Silent Cubes durch niedrige Energie- und Betriebskosten von herkömmlichen Storage-Servern unterscheiden. Die Silent Cubes laufen laut Hersteller die meiste Zeit im Stand-by-Betrieb. Für die Einheiten mit 8 TByte Nettospeicher gibt Fast LTA einen Energieverbrauch im Stand-by-Betrieb von 2 Watt an.

Die auf einem RAID6 gespeicherten Daten werden mit AES verschlüsselt und regelmäßig überprüft. Die Replizierung auf einen zweiten Silent-Cube-Einheit oder auf Silent Cubes in externen Rechenzentren soll die Daten bei einem Totalausfall einer kompletten Speichereinheit retten. Die integrierte Deduplizierung hilft, Speicherplatz zu sparen, indem doppelte Daten durch Referenzierung auf bereits gespeicherte Datensätze ersetzt werden.

Jeweils zwei Silent Cubes passen nebeneinander in ein 19-Zoll-Rack. Durch die geringe Bautiefe finden so auf einem Shelf mit sechs Höheneinheiten vier Speichereinheiten Platz, in einem Standardrack insgesamt 28. Die Würfel werden dabei mit 6 und 12 TByte brutto angeboten, von denen 4 beziehungsweise 8 TByte zur Verfügung stehen.

Hinzu kommt eine sogenannte Head Unit, die als NAS (Network Attached Storage) angesprochen werden kann. Hier sind je nach Datenaufkommen die Daten der letzten Monate gespeichert, was den Zugriff beschleunigen soll. Die Speichereinheiten werden per Gigabit-Ethernet an die Head Unit angeschlossen und von dieser automatisch konfiguriert, was einen nachträglichen Ausbau ermöglicht. Alle Daten, die auf der Head Unit gespeichert sind, werden periodisch in einem definierbaren Zeitfenster verschlüsselt auf die Speichereinheiten geschrieben.

Die einfachste Konfiguration, bestehend aus einer Head Unit mit Cube-Manager-Software, einem 6-TByte-Würfel sowie einem Wartungsvertrag, soll für unter 10.000 Euro zu haben sein. Auf der Cebit zeigt Fast LTA seine Speicherwürfel an den Ständen der Partner Pyramid (Halle 11, Stand B04) und Incom (Halle 2, Stand E40).


Relevante Themen