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China fördert heimische Flachbildschirmhersteller

Subventionen und politische Unterstüzung in der Krise. Chinas LCD-Hersteller können von der gegenwärtigen Krise profitieren, sagt ein Experte. Während die Konkurrenz in den Nachbarländern ächzt, erhalten die chinesischen Unternehmen politische und finanzielle Unterstützung vom Staat.
/ Werner Pluta
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Das Geschäft mit Flachbildschirmen ist derzeit fest in Hand der Taiwaner, Südkoreaner und Japaner. Doch das könnte sich bald ändern, spekuliert der Analyst David Hsieh, Abteilungsleiter für China bei DiplaysSearch, im Unternehmensblog(öffnet im neuen Fenster). DisplaySearch ist eine Tochter des US-Marktforschungsunternehmens NPD. Nach Hsiehs Ansicht kann China im Bereich der TFT-Bildschirme von der Wirtschaftskrise profitieren.

Derzeit liegen die chinesischen Hersteller in Sachen Technik, Kapazität, Management und Innovation noch hinter den Konkurrenten zurück. Doch während den Nachbarn in der Krise das Geld für Investitionen fehle, seien die Aussichten in China besser, so Hsieh: Das Land verfüge über finanzielle Reserven und es wolle "offensiv investieren, um einen Sprung nach vorne zu machen, während die anderen stehenbleiben".

Vor wenigen Tagen erst hat die chinesische Regierung angekündigt, umgerechnet rund 11,5 Milliarden Euro für die Bildschirmindustrie bereitzustellen. Mit dem Geld sollen unter anderem moderne Produktionsstätten gebaut werden.

Die Unterstützung der Regierung ist allerdings nicht nur finanzieller Natur. So ermutigt sie etwa die Unternehmen zur Zusammenarbeit mit Herstellern aus Taiwan, denen Unterstützung angeboten wird, wenn sie Produktionsstätten auf dem Festland bauen wollen. Im Gegenzug erschwert die Regierung den Import von LCDs, indem sie Einfuhrzölle auf die Geräte erhebt.


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