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Novell: "Unsere Linux-Sparte liegt unter den Erwartungen"

Gewinn fällt auf 11 Millionen Dollar. Novell-Chef Ron Hovsepian ist unzufrieden mit der Performance der Linux-Produktabteilung des Unternehmens. Zur Stärkung will er Partnerschaften verstärken und durch aggressive Preispolitik Marktanteile erobern.
/ Achim Sawall
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Der Softwarehersteller Novell hat in seinem ersten Finanzquartal des Geschäftsjahres 2009 einen Gewinn von 11 Millionen US-Dollar (3 Cent pro Aktie) erzielt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Gewinn noch bei 17 Millionen US-Dollar (5 Cent pro Aktie). Vor Sonderposten verbuchte das US-Unternehmen einen Gewinn von 7 Cent pro Aktie. Auf der Basis hatten die Analysten nur 6 Cent pro Aktie erwartet. Novell stellt Netzwerksoftware her und gibt die Linux-Distribution Suse Linux heraus.

"Unsere Performance mit Linux lag im ersten Quartal unter den Erwartungen," erklärte Novell-Chef Ron Hovsepian. "Um mehr Marktanteile zu erobern, setzen wir künftig mehr auf Partnerschaften und aggressive Preise" .

Mit Linux habe Novell 23 Millionen US-Dollar umgesetzt, ein Rückgang um 42 Prozent, so Finanzchef Dana Russell. Das Geschäft lebe von großvolumigen Bestellungen. In Kürze werde Suse Linux Enterprise 11 erscheinen.


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