Mobilfunkkonzerne sollen US-Staatskasse sanieren helfen

Regierung Obama will Abgaben für Nutzung der Mobilfunkfrequenzen erheben

US-Präsident Barack Obama hat seinen ersten Haushaltsentwurf vorgelegt. Um den US-Haushalt zu sanieren, plant die neue Regierung unter anderem, Nutzungsgebühren für die Mobilfunklizenzen. In den kommenden zehn Jahren sollen so 4,8 Milliarden US-Dollar in die Staatskasse fließen.

Artikel veröffentlicht am ,

US-Präsident Barack Obama hat von seinem Vorgänger George W. Bush ein massives Haushaltsdefizit übernommen: 1,7 Billionen US-Dollar fehlen der US-Staatskasse in diesem Jahr. Jetzt sucht die neue Regierung nach Wegen, dieses Loch zu stopfen. Einen Vorschlag hat Obama jetzt vorgelegt: Die Mobilfunkanbieter sollen einen Teil beitragen.

Stellenmarkt
  1. Projektmitarbeiter*in Passive Dateninfrastruktur (m/w/d)
    IPB Internet Provider in Berlin GmbH, Berlin
  2. Fullstack Entwickler (m/w/d)
    Pfalzwerke Aktiengesellschaft, Ludwigshafen
Detailsuche

Der "Eine neue Ära der Verantwortlichkeit" betitelte Haushaltsentwurf sieht vor, Lizenzgebühren für die Nutzung der Mobilfunkfrequenzen zu erheben. Im laufenden Jahr soll jeder Anbieter 50 Millionen US-Dollar zahlen. In den kommenden Jahren werden die Forderungen rasant ansteigen: 2010 vervierfacht sich der Betrag auf 200 Millionen US-Dollar. Mit mehreren Zwischenschritten werden die Lizenzgebühren 2013 550 Millionen US-Dollar pro Jahr erreichen.

Diese Nutzungsgebühren kommen zu den Kosten für die Ersteigerung der Frequenzen hinzu. 2008 hatte die damalige US-Regierung knapp 19,6 Milliarden US-Dollar mit der Auktion der im Sommer 2009 frei werdenden Fernsehfrequenzen eingenommen. Da Frequenzen, die verkauft werden können, jedoch begrenzt vorhanden sind, kann das lukrative Geschäft nicht beliebig weitergeführt werden. Insofern sind die Zahlungen für die Nutzung der Frequenzen wohl die einzige Möglichkeit, kontinuierlich Geld von den Mobilfunknetzbetreibern einzutreiben.

In den kommenden zehn Jahren will die US-Regierung über diese Lizenzabgaben rund 4,8 Milliarden US-Dollar einnehmen. Dazu sollen noch einmal 1,4 Milliarden US-Dollar für die Versteigerung weiterer Frequenzen kommen.

Golem Karrierewelt
  1. Cloud Competence Center: Strategien, Roadmap, Governance: virtueller Ein-Tages-Workshop
    26.07.2022, Virtuell
  2. IT-Sicherheit für Webentwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14./15.06.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Bislang konnten sich die US-Mobilfunkanbieter erfolgreich gegen solche Abgaben wehren. Der Mobilfunk-Branchenverband Cellular Telecommunications and Internet Association (CTIA) kündigte an, die Pläne der Regierung zu prüfen und dann Stellung dazu zu beziehen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


ableben2k 01. Mär 2009

... dann können wir uns hier schon mal darauf gefasst machen, dass der korrupte Laden...

Mehr... 28. Feb 2009

Nein, auch ein großer Teil einzelner Menschen schafft es nicht rational (meintest du...

ichauch 27. Feb 2009

also dieser ganze schwachsinn von wegen ich habe kein festnetz mehr... es wird auch die...

Zielgruppenmark... 27. Feb 2009

Klingt doch viel besser als: "Amerikanische Mobilfunkkunden sollen die Staatskasse...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Optibike
E-Bike mit 480 km Reichweite kostet 17.000 Euro

Das E-Bike Optibike R22 Everest setzt mit seinen zwei Akkus auf Reichweite.

Optibike: E-Bike mit 480 km Reichweite kostet 17.000 Euro
Artikel
  1. Krypto-Kriminalität: Behörden fahnden nach Onecoin-Betrügerin
    Krypto-Kriminalität
    Behörden fahnden nach Onecoin-Betrügerin

    Deutsche und internationale Behörden suchen nach den Hintermännern und -frauen von Onecoin. Der Schaden durch Betrug mit der vermeintlichen Kryptowährung geht in die Milliarden.

  2. Hassrede: Bayern will soziale Netzwerke bestrafen
    Hassrede
    Bayern will soziale Netzwerke bestrafen

    Der bayrische Justizminister fordert, bei der Verbreitung von Hassrede auch die Betreiber von sozialen Medien stärker zur Verantwortung zu ziehen.

  3. Prehistoric Planet: Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!
    Prehistoric Planet
    Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!

    Musik von Hans Zimmer, dazu David Attenborough als Sprecher: Apples Prehistoric Planet hat einen Kindheitstraum zum Leben erweckt.
    Ein IMHO von Marc Sauter

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung 870 QVO 1 TB 79€ • Prime Video: Filme leihen für 0,99€ • Alternate (u. a. Recaro Rae Essential 429€) • Gigabyte RTX 3080 12 GB ab 1.024€ • Mindstar (u. a. AMD Ryzen 5 5600 179€, Palit RTX 3070 GamingPro 669€) • SanDisk Ultra microSDXC 256 GB ab 14,99€ • Sackboy 19,99€ [Werbung]
    •  /