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ProSiebenSat.1-Sendergruppe trennt sich von billiger.de

SevenOne Intermedia konnte kaum Synergien mit dem TV-Geschäft erzeugen. Die ProSiebenSat.1-Sendergruppe trennt sich von der Preisvergleichsseite billiger.de. Das bestätigte der Medienkonzern gegenüber Golem.de. "Eine sinnvolle Vernetzung zu unserem TV-Content war kaum realisierbar", hieß es zur Begründung. Zum Käuferkonsortium gehört unter anderem der Verlag Heinz Heise.
/ Achim Sawall
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ProSiebenSat.1 verkauft das Preisvergleichsportal billiger.de. Der Medienkonzern will sich künftig auf Internetunternehmen konzentrieren, die Synergien zum TV-Geschäft bieten.

Marcus Prosch von SevenOne Intermedia erklärte Golem.de: "Es ist korrekt, SevenOne Intermedia hat billiger.de verkauft. Wer unser Portfolio kennt, der weiß, dass wir uns auf erfolgreiche und erfolgversprechende Portale konzentrieren, die ein großes Synergiepotenzial im Hinblick auf die Vernetzung mit TV haben." Dazu zählten Myvideo.de oder fem.com. Bei billiger.de, einem erfolgreichen Preisvergleichsdienst, war eine sinnvolle Vernetzung zum "TV-Content jedoch kaum realisierbar".

Die Sendergruppe habe mit billiger.de wertvolle Erfahrungen gemacht, die beim "Aus- und Aufbau des eigenen Commerce-Angebots auf den Sendersites immens weitergeholfen haben", sagte Prosch weiter. Zu den finanziellen Konditionen des Verkaufs wurden keine Angaben gemacht.

Käufer ist eine Gruppe von Unternehmen aus der Adress- und Telefonbuchbranche, zu denen auch der Verlag Heinz Heise gehört, nicht zu verwechseln mit dem Heise Zeitschriften Verlag, der unter anderem c't, iX und Heise Online herausgibt. Beide Verlage gehören zur Heise Medien Gruppe. Lena Grape, Sprecherin des Verlags Heinz Heise, sagte Golem.de, dass das Unternehmen aber nur zu den "kleineren Gesellschaftern" in dem Konsortium zählt.


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