Vorschau auf Suse Linux Enterprise 11 veröffentlicht
Da Suse Linux Enterprise aus der Community-Distribution OpenSuse hervorgeht, reifen dort die neuen Funktionen. So enthält Suse Linux Enterprise wie schon OpenSuse 11.1 die Sicherheitserweiterung SELinux. Die aktuelle Suse-Linux-Enterprise-Version setzt noch auf AppArmor. SELinux ist standardmäßig deaktiviert und wird von Novell nicht unterstützt.
Hinzu kommen eine neue Möglichkeit zur PAM-Konfiguration und die Möglichkeit, TPM/Trusted Computing zu verwenden. Die Systemverwaltung Yast enthält ein neues Partitionierungswerkzeug und die Softwareverwaltung wurde aktualisiert.
Die Basis für SLED und SLES 11 bildet der Linux-Kernel 2.6.27. Weiterhin gehören die Glibc 2.9 sowie GCC 4.3.2 zu der Linux-Distribution. Das Standarddateisystem bei Neuinstallationen ist Ext3 anstelle von ReiserFS. Auf dem Desktop können Anwender zwischen Gnome 2.24 und KDE 4.1 wählen. Für den Server sind beispielsweise Apache 2.2.10, Bind9.5.0p2 und Samba 3.2.5 dabei. Die Virtualisierungslösung KVM und das Dateisystem Ext4 sind beide als nicht unterstützte Technology Preview enthalten.
Weitere Informationen finden sich in den Release Notes zu SLED(öffnet im neuen Fenster) und SLES(öffnet im neuen Fenster) . Die als RC4 gekennzeichnete Vorabversion bietet Novell nach einer Registrierung zum Download(öffnet im neuen Fenster) an.



