Microsoft verklagt TomTom
Man habe über ein Jahr lang versucht, mit TomTom über Lizenzzahlungen zu verhandeln, aber ohne Erfolg, so Microsoft-Justiziar Horacio Gutierrez. Daher habe das Unternehmen nun vor einem US-Bezirksgericht und bei der International Trade Commission(öffnet im neuen Fenster) (ITC) Klage gegen TomTom eingereicht.
In der Klageschrift(öffnet im neuen Fenster) wirft Microsoft TomTom die Verletzung von insgesamt acht Patenten vor. Fünf davon beziehen sich auf Navigationstechnik, drei auf das Dateisystem FAT. Darunter die US-Patente Nr. 5,579,517(öffnet im neuen Fenster) und Nr. 5,758,352(öffnet im neuen Fenster) , die sich auf Microsofts Dateisystem FAT beziehen und einen einheitlichen Namensraum für lange und kurze Dateinamen beschreiben. Hinzu kommt das Patent Nr. 6,256,642(öffnet im neuen Fenster) , das Methoden zur Dateisystemverwaltung auf Flash- und ROM-Speicher beschreibt.
Die übrigen Patente tragen Überschriften wie Auto-Computersysteme mit offenen Plattform-Architekturen(öffnet im neuen Fenster) , Methoden und Systeme zu Bestimmung der Fahrtrichtung(öffnet im neuen Fenster) und Auto-Computersysteme mit drahtloser Internet-Anbindung(öffnet im neuen Fenster) .
Microsoft verweist auf sein Lizenzprogramm für geistiges Eigentum und führt an, dass viele andere Hersteller von Navigationssystemen die entsprechenden Patente lizenziert haben. Da mit TomTom aber keine Einigung erzielt werden konnte, müsse Microsoft auch zum Schutz seiner Partner und Lizenznehmer gegen TomTom vorgehen, so Gutierrez. Dennoch sei Microsoft bereit, den Streit kurzfristig beizulegen, sofern TomTom die Patente lizenziert.
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