Adobe Reader: Sicherheitsleck ohne JavaScript ausnutzbar

Bis Mitte März 2009 will Adobe einen Patch veröffentlichen

Secunia ist es gelungen, die gefährliche Sicherheitslücke in Adobes PDF-Programmen auch ohne JavaScript auszunutzen. Gegenmaßnahmen wie etwa das Abschalten von JavaScript helfen also nicht. Ein Patch von Adobe gegen die bereits aktiv ausgenutzte Sicherheitslücke lässt weiterhin auf sich warten.

Artikel veröffentlicht am ,

Adobes PDF-Produktfamilie mit dem Adobe Reader und Acrobat ist von einer gefährlichen Sicherheitslücke betroffen, die schon aktiv ausgenutzt wird. Als eine erste Gegenmaßnahme empfiehlt aktuell unter anderem auch Adobe die Abschaltung von JavaScript. Dies soll zumindest beim aktuellen Sicherheitsleck dessen Ausführung verhindern.

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Einen grundsätzlichen Schutz bietet das jedoch nicht, da die Schwachstelle nicht in der JavaScript-Komponente liegt, wie Adobe zugibt. Alle derzeit im Umlauf befindlichen Schadcodes nutzen aber noch JavaScript, berichtet Internet Storm Center. Möglicherweise nicht mehr lange.

Den Sicherheitsspezialisten von Secunia ist es nach eigenen Angaben gelungen, Schadcode zu entwickeln, der die Sicherheitslücke von JavaScript losgelöst ausnutzt, um Kontrolle über einen Rechner mit den Rechten des Nutzers zu erlangen. In den meisten Fällen ist das mit Administratorrechten des Endanwenders verbunden. Secunia empfiehlt, möglichst vorsichtig beim Umgang mit PDF-Dateien zu sein.

Spätestens wenn die ersten Schädlinge im Umlauf sind, die ohne JavaScript auskommen, kann der Nutzer nur darauf vertrauen, dass der eigene Virenscanner schnell genug aktualisiert wird. Das ist jedoch in letzter Zeit immer häufiger nicht mehr der Fall. Bei gezielten Angriffen besteht sogar die Chance, dass Antivirenhersteller erst sehr spät davon erfahren.

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Auf einen Patch müssen Anwender von Adobe Reader und Acrobat weiterhin warten. Die Version 9 soll spätestens am 11. März 2009 aktualisiert werden. Ein Patch für die Versionen 7 und 8 ist bis zum 18. März 2009 geplant, teilte Adobe mit.

In der Zwischenzeit hilft - neben besonderer Vorsicht - der Einsatz alternativer PDF-Programme, wie etwa dem Foxit Reader für Windows. Auch mit Google Docs lassen sich PDFs anzeigen. Mac-Nutzer können auf die integrierte Vorschau zurückgreifen. Linux-Nutzern steht ebenfalls häufig ein integrierter Medienbetrachter zur Verfügung.

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KeinAdobeMitarb... 06. Mär 2009

Foxit kann angeblich nicht ... und nicht ... Hallo?? Ging es im Artikel nicht um die...

ruffRaiderz 26. Feb 2009

So sehr ich ADOBE mag, so sehr ich PDF mag, aber jetzt hat Adobe mit dem Acrobat...

debianer 25. Feb 2009

http://okular.kde.org/ :)

T.Schley 25. Feb 2009

Es doch eigentlich nicht sein, das Konzerne wie Microsoft oder Adobe sich mit einem...



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