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AppEngine - Google verkauft seine Infrastruktur

Konkurrenz für Amazon EC2 von Google

Google entlässt seine AppEngine aus dem Testbetrieb und hebt die bisher geltenden Beschränkungen auf. Entwickler, die ihre Applikationen auf Googles Infrastruktur betreiben wollen, werden nach Ressourcenverbrauch zur Kasse gebeten.

Mit AppEngine bietet Google seit April 2008 einen Cloud-Computing-Dienst im Testbetrieb an. Waren die den Applikationen zur Verfügung stehenden Ressourcen bislang beschränkt, hebt Google diese Limits nun auf, bittet dafür aber wie angekündigt zu Kasse. Zwar kann die AppEngine weiterhin kostenlos getestet werden. Wer für seine Applikation aber mehr Ressourcen benötigt als kostenlos zur Verfügung stehen, kann die AppEngine kostenpflichtig nutzen.

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Google berechnet 0,10 US-Dollar pro CPU-Kern und Stunde. Es zählt nur die Zeit, in der die Applikation Anfragen abarbeitet oder Daten speichert. Hinzu kommen 0,10 US-Dollar für eingehenden und 0,12 US-Dollar für ausgehenden Traffic. Für das Speichern von Daten berechnet Google 0,15 US-Dollar pro GByte und Monat. Wer E-Mails versendet, zahlt zusätzlich 0,0001 US-Dollar pro Empfänger.

Nutzer können ein tägliches Budget für CPU, Bandbreite, Storage und E-Mail festlegen. Abgerechnet wird nach Verbrauch, wobei nur die Nutzung oberhalb des freien Kontingents zu bezahlen ist.

 

Die kostenlos zur Verfügung stehenden Ressourcen will Google in 90 Tagen auf 6,5 CPU-Stunden und 1 GByte Traffic pro Tag reduzieren. Auch künftig sollen sich mit der AppEngine aber Applikationen mit rund 5 Millionen Pageimpressions kostenlos betreiben lassen. Der verfügbare Speicherplatz wird von 500 MByte auf 1 GByte aufgestockt.

Ganz ohne Ressourcenlimit geht es allerdings nicht, denn auch bei der kostenpflichtigen Version ist bei rund 500 Anfragen pro Sekunde Schluss. Das entspricht rund 40 Millionen Anfragen pro Tag. Wer mehr Ressourcen benötigt, kann diese aber beantragen.

Anders als beispielsweise Amazon mit EC2 stellt Google mit AppEngine keine virtuellen Maschinen bereit. Die AppEngine kann über ein API angesprochen werden, zu dem Google ein SDK anbietet, auf das die Applikationen zugeschnitten werden müssen. Derzeit wird dabei nur Python unterstützt.


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Coldzero 26. Feb 2009

Richtig. 0,00001 cent ist nichts für den Privatanwender wenn der im monat seine 100 mails...

CloudHead 26. Feb 2009

Ich glaube kaum, dass Google so weit geht und den Berechnungstyp spezialisierten Rechnern...

blackwinged 25. Feb 2009

vielleicht wird hier ja pro Datenpaket abgerechnet? oO

Siga 25. Feb 2009

Das ist wie J2EE-Meldungen ein Thema für Profis. Leider kriegt man wenig mit, wo so etwas...



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