Microsoft baut Atom-Server
Zudem verfügen die einzelnen Systeme über typische Stromsparfunktionen von Notebooks und können in den Stand-by- oder Hibernate-Modus wechseln, um ihren Energiebedarf weiter zu reduzieren. Microsoft hat diese Funktionen um ein Kontrollsystem namens Marlowe ergänzt. Dieses entscheidet anhand der aktuellen Last, wie viele Systeme laufen müssen.
Zusammen mit Microsofts Hotmail-Team haben die Forscher den Nutzen solcher Stromsparserver im praktischen Einsatz beim E-Mail-Dienst Hotmail getestet. Experimente mit einem Prototypen des sogenannten Cooperative Expendable Micro-Slice Servers haben gezeigt, dass sich der Energieverbauch des Gesamtsystems bei gleicher Dienstqualität im Vergleich zu herkömmlichen Servern senken lässt.
Ebenfalls Teil von Cloud Computing Futures ist das Projekt Monsoon(öffnet im neuen Fenster), ein Entwurf zur Vernetzung von Rechenzentren mit einfachem Netzwerkequipment. Mehr als 100.000 Server will Microsoft auf Layer-2-Ebene (Ethernet) miteinander verbinden, so dass jeder Server mit jedem mit einer Geschwindigkeit von 1 GBit/s Daten austauschen kann. Eine Layer-3-Schnittstelle (IP) steht nur am Übergang zum Internet zur Verfügung. Monsoon zeigt Wege auf, die vorhandenen Begrenzungen der Technik zu umgehen.


