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Intels Jahresbericht: Antwort auf EU-Klage, Chipsatz-Krise

Formular der Börsenaufsicht zeigt Details des Milliardenkonzerns

Aus Intels "Form 10-K", das von der US-Börsenaufsicht SEC veröffentlicht wurde, gehen zahlreiche bisher unbekannte Informationen über den größten Chiphersteller der Welt hervor. So machen allein HP und Dell über ein Drittel des Umsatzes bei Intel aus, zudem ist die lange überfällige Antwort an die EU-Kommission bereits erfolgt.

Das "Form 10-K" ist ein sehr ausführlicher Bericht über die Aktivitäten eines börsennotierten Unternehmens, das nach dem Jahresabschluss bei der "Securities and Exchange Commission" (SEC) einzureichen ist. Darin finden sich nicht nur Tabellen, sondern auch ausformulierte Erklärungen zu den Geschäftsbereichen, Risikoabschätzungen und weit ausführlicheres Zahlenmaterial als im Jahresbericht für die Anleger.

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Aus Intels aktuellem Form 10-K geht unter anderem hervor, dass die seit Oktober 2008 fällige Stellungnahme zu den Kartellvorwürfen der EU am 5. Februar 2009 von Intel eingereicht wurde. Der Chiphersteller hatte mehrfach eine Verlängerung der Frist beantragt und im November 2008 sogar die EU aufgefordert, die Vorwürfe fallenzulassen. Seit Juli 2007 läuft gegen Intel ein reguläres Kartellverfahren der EU, ausgelöst durch eine Beschwerde von AMD.

Auch wenn das vierte Quartal des Jahres 2008 aufgrund der allgemeinen Wirtschaftskrise noch schwächer als erwartet für Intel ausfiel, läuft ein Großteil der Geschäfte des größten Halbleiterherstellers der Welt prächtig. Zahlen zu konkreten einzelnen Produkten gibt der SEC-Bericht zwar auch nicht her, aber die Verteilung der Produktgruppen ist aufgeführt.

Seine Prozessoren und Chipsätze organisiert Intel zum größten Teil in der "Digital Enterprise Group" (DEG), darin sind die Geschäfte mit Bausteinen für PCs und Server zusammengefasst. Alle mobilen Komponenten vertreibt die "Mobility Group" (MG). Die DEG machte 2008 mit 55 Prozent des gesamten Umsatzes etwas weniger als die 56 Prozent des Vorjahres aus, dies fing die Mobilabteilung mit 42 statt vorher 38 Prozent aber auf. Das Wachstum der Notebooks und Netbooks spiegelt sich hier deutlich wieder. Alle anderen Geschäftsbereiche wie Intels Medizinprodukte machten 2008 nur 3 statt wie 2007 noch 6 Prozent des Umsatzes aus.

Intels Jahresbericht: Antwort auf EU-Klage, Chipsatz-Krise 

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blubi 25. Feb 2009

so isses :-)

Darq 25. Feb 2009

Kommt jetzt nach den Hirnwäschewörtern Finanzkrise und jetzt schon Wirtschaftskrise nun...



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