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Safari 4 - öffentliche Beta für Windows und MacOS X

Schnelle JavaScript-Engine und neue Elemente aus HTML 5 und CSS 3. Apple hat eine öffentliche Betaversion seines Browsers Safari 4 veröffentlicht. Die neue Version wartet mit wesentlichen Neuerungen auf, die im Rahmen des Webkit-Projekts entstanden sind. Dazu zählt unter anderem eine deutlich schnellere JavaScript -Engine, die Apple Nitro nennt, sowie Elemente aus HTML 5 und CSS 3.
/ Jens Ihlenfeld
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Als "weltweit schnellsten und innovativsten Browser für Mac und Windows PCs" preist Apple seinen Browser an. Auch wenn diese Superlative sicherlich diskutabel sind, macht Safari 4 einen deutlichen Schritt nach vorn. Die neue JavaScript-Engine Squirrelfish Extreme nennt Apple Nitro und verspricht eine mehr als viermal so hohe Geschwindigkeit wie mit Safari 3.

Für schnelleres Surfen soll das spekulative Laden von Dokumenten, Scripts und Stylesheets sorgen, so dass die Daten bereits zur Verfügung stehen, wenn der Nutzer sie abruft. An einer neuen Stelle findet sich der Reload-Knopf. Wie bei der iPhone-Version von Safari sitzt dieser nun am rechten Rand der URL-Zeile.

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Darüber hinaus bietet der Browser Unterstützung für neue Elemente aus HTML 5 und CSS 3, die im Rahmen des Webkit-Projekts entwickelt wurden. Dazu zählt unter anderem die Möglichkeit, Daten lokal auf dem Client zu speichern, so dass Webapplikationen auch ohne Internetverbindung weiterlaufen können. Zudem unterstützt Safari 4 erweiterte CSS- und Grafikeffekte für Spiegelungen, Gradienten und Präzisionsmasken. So besteht Safari auch den Acid3-Test.

Ebenfalls unterstützt wird das von Apple erfundene HTML5-Element Canvas, mit dem sich Bitmap-Grafiken zeichnen lassen. Genutzt wird es unter anderem in Mozilla Bespin .

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Neben diesen Basistechniken, die im Rahmen des Webkit-Projekts entwickelt wurden, bietet Safari 4 weitere Neuerungen: Mit "Top Sites" gibt es eine visuelle Vorschau häufig besuchter Webseiten. Sie zeigt auch an, wenn sich die Seiten verändern. Mit der "Full History Search" können Überschriften, Webadressen oder komplette Texte kürzlich besuchter Webseiten durchsucht werden. Hinzu kommt "Cover Flow", um schnell und einfach durch Verlauf und Lesezeichen zu blättern. Diese Funktion erinnert an die Albenansicht in iTunes.

Apple hat bei Safari die Tabs an eine andere Stelle gepackt und sie so überarbeitet, dass sie sich mit der Maus umsortieren lassen. Die Tabs befinden sich direkt in der Titelzeile des Browsers. Das soll Tabbed Browsing einfacher machen. Um Webseiten vergrößert darzustellen, kennt Safari 4 einen Full Page Zoom, der auch Bilder entsprechend skaliert.

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Bei der Eingabe von Adressen in die URL-Zeile versucht Safari, diese automatisch zu vervollständigen, und greift dabei auf Bookmarks und History zu, ähnlich wie Firefox 3. Die am besten passende Seite gilt als Top Hit und kann mit einem Druck auf Enter sofort angesurft werden. Noch immer ist es nur mit Hilfsmitteln wie SafariStand(öffnet im neuen Fenster) möglich, offene Tabs beim Neustart des Browsers wieder zu öffnen.

Integriert hat Apple zudem Webentwicklungswerkzeuge. Dazu zählt der Web Inspector samt JavaScript-Debugger und Profiler. Zudem haben Entwickler Zugriff auf die Inhalte der lokalen SQL-Datenbank, die im Rahmen von HTML 5 Einzug hält und Webapplikationen zur Verfügung steht.

Neu ist auch die ARIA-Unterstützung (Accessible Rich Interactive Applications). Der Standard erlaubt es, Geräte anzuschließen, die eine barrierefreie Nutzung des Browsers ermöglichen.

Apple verspricht eine bessere optische Einbindung von Safari auf der Windows-Plattform. Der native Windows-Look nutzt das Schriftrendering von Windows und auch die Optik der Symbolleisten und Überschriften soll sich besser in Windows XP oder Vista einpassen. Allerdings ignoriert auch die neue Safari-Version typische Windows-Standards und gibt sich optisch kaum als Windows-Programm.

Die öffentliche Beta von Safari 4 für MacOS X und Windows steht ab sofort unter apple.com/safari(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.


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