Motorola verkauft Push-E-Mail-Sparte an Visto

Blackberry-Konkurrenzprodukt gescheitert

Der schwer angeschlagene US-Elektronikhersteller Motorola verkauft den Mobile-E-Mail-Anbieter Good Technology. Anfang November 2006 hatte Motorola noch 500 Millionen US-Dollar für den Hersteller von Push-E-Mail-Produkten bezahlt.

Artikel veröffentlicht am ,

Motorola hat mit Visto einen Käufer für Good Technology gefunden. Im November 2006 hatte Motorola für die Firma noch 500 Millionen US-Dollar gezahlt. Der aktuelle Preis dürfte erheblich darunter liegen, erfuhr das Wall Street Journal aus verhandlungsnahen Kreisen. Zwischen den Parteien wurde darüber Stillschweigen vereinbart.

Stellenmarkt
  1. IT Client Security (m/w/d)
    Radeberger Gruppe KG, Frankfurt am Main
  2. IT-Systemadminstrator (m/w/d)
    VIVAVIS AG, Bochum, Ettlingen, Koblenz (Home-Office möglich)
Detailsuche

Das Privatunternehmen Visto, das mit Mobilfunkbetreibern wie T-Mobile und Vodafone zusammenarbeitet, begründete den Zukauf mit einer notwendigen Verbreiterung der Anwenderbasis.

Motorola wollte durch den Erwerb einen Konkurrenten zum Marktführer Research In Motion (RIM) aufbauen. Die Architektur von Goods Mobile-E-Mail-Produkten sei der Lösung von RIM sehr ähnlich, kommentierte Philipp Bohn, Analyst für Berlecon Research, 2006. Neben einem Middleware-Server auf dem Firmengelände werde ein vom Anbieter betriebenes Network Operation Center benötigt, über das die E-Mails geroutet werden. "Im Gegensatz zu RIM unterstützt Good jedoch eine sehr offene Endgerätestrategie", sagte er. Good Technology verfügte Ende 2006 in den USA über einen Marktanteil von 8 Prozent.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
FreeBSD
Netflix streamt mit fast 400 GBit/s pro Server

Für sein Streaming-Angebot hat Netflix AMD-Hardware und das genutzte FreeBSD über Jahre extrem optimiert. Pläne für mehr gibt es bereits.

FreeBSD: Netflix streamt mit fast 400 GBit/s pro Server
Artikel
  1. Amazon, Gorillas & Co.: Was darf die Gig Economy?
    Amazon, Gorillas & Co.
    Was darf die Gig Economy?

    Kündigungen per Bot, GPS-Tracking und mehr: Onlineplattformen machen nicht nur in den USA mit Hire-and-Fire-Praktiken Schlagzeilen. Auch das deutsche Arbeitsrecht schützt nicht überall.
    Von Harald Büring

  2. Sjömärke: Ikea integriert drahtloses Laden in normale Tische
    Sjömärke
    Ikea integriert drahtloses Laden in normale Tische

    Ikea hat ein Qi-Ladegerät vorgestellt, um Tische mit drahtloser Ladetechnik zu versorgen. Es wird unten an der Tischplatte angebracht.

  3. 25 Jahre Independence Day: Ein riesiges Raumschiff und ein riesiger Erfolg
    25 Jahre Independence Day
    Ein riesiges Raumschiff und ein riesiger Erfolg

    "Willkommen auf der Erde!" Roland Emmerichs Independence Day ist ein Klassiker des Action-Kinos und enthält einen der besten Momente der Kinogeschichte.
    Von Peter Osteried

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Neuer MM-Prospekt (u. a. Asus Gaming-Notebook 17" RTX 3050 1.099€) • Samsung 970 Evo Plus 1TB 99€ • Saturn Hits 2021 (u. a. Philips 55" OLED 120Hz 1.849€) • Corsair RGB 16GB Kit 3600MHz 87,90€ • Dualsense Midnight Black + Deathloop 99,99€ • Alternate (u. a. Enermax CPU-Kühler 36,99€) [Werbung]
    •  /