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Olympus stellt kompakte Spiegelreflexkamera E-620 vor

12,3 Megapixel, eingebauter Bildstabilisator und fünf AF-Doppelkreuzsensoren. Olympus hat eine neue digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) mit 12,3 Megapixeln Auflösung und eingebautem Bildstabilisator vorgestellt. Die Olympus E-620 soll leichter und kompakter sein als die Konkurrenz und verfügt über ein schwenkbares Display sowie einen aufwendig konstruierten Autofokus.
/ Andreas Donath
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Olympus setzt bei der E-620 einen 17,3 x 13 mm großen Four-Thirds-Sensor ein, der eine Auflösung von 12,3 Megapixeln erreicht. Der Sensor ist beweglich aufgehängt und gleicht Zitterbewegungen aus. Das funktioniert mit jedem Objektiv, während bei Canon und Nikon die Bildstabilisierung im Objektiv sitzt. Olympus verspricht eine Kompensationsleistung von vier Blendenstufen.

Der Autofokus besteht aus sieben Sensoren, darunter fünf Doppelkreuzsensoren. Die Kreuzsensoren nutzen vertikale und horizontale Sensorlinien, die leicht versetzt angeordnet sind. Damit soll eine besonders präzise Fokuseinstellung möglich sein. Die Lichtempfindlichkeit reicht von ISO 100 bis 3.200 und die Verschlusszeiten von 1/4.000 bis 60 Sekunden.

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Neben dem optischen Sucher mit einer Bildfeldabdeckung von 95 Prozent kann wahlweise der Liveview-Modus zur Bildkomposition benutzt werden. Das dazu erforderliche Display der Kamera ist 2,7 Zoll groß und erreicht eine Auflösung von 230.000 Bildpunkten. Für bodennahe und Überkopfaufnahmen lässt es sich drehen und schwenken. Im Liveview-Betrieb steht ein Kontrastautofokus zur Verfügung, der aus digitalen Kompaktkameras bekannt ist. Er ist langsamer als der normale Autofokus und arbeitet nur mit neueren Olympus-Objektiven zusammen.

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Die E-620 macht Serienaufnahmen mit einer Geschwindigkeit von vier Bildern pro Sekunde und kann simultan in JPEG und RAW aufzeichnen. Neben dem eingebauten Blitz mit Leitzahl 12 kann die Kamera auch externe Blitze ansteuern – wahlweise über den Blitzschuh direkt an der Kamera oder kabellos. In diesem Modus können drei Blitze ferngesteuert werden.

Dass Olympus seine neue DSLR auch für Anfänger konstruiert hat, lässt sich an den Zusatzfunktionen wie Filtereffekten erkennen. Damit können die Fotos schon in der Kamera verfremdet werden. So lassen sich Popart-Effekte, Weichzeichner und ein Lochkamera-Effekt über die Bilder legen. Mit einer digitalen Mehrfachaufnahme werden bis zu drei Rohdatenbilder übereinandergelegt. Die Kamera kann in unterschiedlichen Bildseitenverhältnissen fotografieren, angefangen von 4:3 bis hin zu 16:9.

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Das Kameragehäuse misst 130 mm x 94 mm x 60 mm und wiegt ohne Objektiv rund 520 Gramm. Die Stromversorgung übernimmt ein Lithium-Ionen-Akku im Gehäuse. Olympus bietet zudem einen Hochformatgriff als Zubehör an, der einen weiteren Akku enthält. Die Olympus E-620 speichert auf CompactFlash-Karten und unterstützt auch den UDMA-Standard. Dazu kommt ein Kartenfach für xD-Picture Cards.

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Olympus verkauft die E-620 mit unterschiedlichen Objektiven im Paket. Zusammen mit dem 14–42-mm-Objektiv kostet die Kamera rund 850 Euro. Das Doppelzoompaket mit 14-42 und 40-150 kostet rund 950 Euro. Eine weitere Option ist eine 25-mm-Festbrennweite, die zusammen mit der Kamera ebenfalls rund 950 Euro kostet. Das Kameragehäuse allein wird für 750 Euro verkauft.

Olympus will die E-620 Ende April 2009 auf den Markt bringen. Als Zubehör gibt es ein Unterwassergehäuse, mit dem Tauchgänge von bis zu 40 m möglich sein sollen, sowie zwei Blitzbefestigungsarme, auf denen sich ein beziehungsweise zwei Blitze montieren lassen.


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