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F.lux passt Farbtemperaturen des Displays der Tageszeit an

Software für MacOS X, Linux und Windows reguliert das Display. Die kostenlose Software F.lux ändert die Displayeinstellungen von Windows, Linux und MacOS X passend zur aktuellen Lichtfarbe, die das Sonnenlicht hat. Dazu verwendet sie aber keinen Sensor, sondern nutzt das Internet, um den Sonnenstand am Standort des Nutzers zu berechnen.
/ Andreas Donath
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F.Lux benötigt nach der Installation nur eine Information zur Position des Nutzers. Wer diese Daten nicht kennt, kann sie mit einem GPS-System ermitteln oder über den Wikipedia-Eintrag der eigenen Stadt recherchieren. Häufig hinterlegen die Autoren dort exakte Geoinformationen.

Im Gegensatz zu Sensoren, die die Helligkeit in unmittelbarer Umgebung des Notebooks messen, verlässt sich F.lux allein auf die Daten zum Sonnenlauf. F.lux nimmt dabei keine Helligkeitsänderung vor, sondern passt nur die Farbtemperatur des Displays an. Die Werte für die Tages- und Nachtfarbtemperatur werden mit Schiebereglern justiert. Mit einem Knopf lassen sich diese Änderungen vorübergehend deaktivieren. Dann wird zum Beispiel bei farbkritischen Arbeiten auf den Standardwert zurückgegriffen.

Die Macher der Software versprechen ein angenehmeres Arbeiten mit dem Rechner. Bei Grafikanwendungen, die auf exakte und gleichbleibende Farbtemperaturen angewiesen sind, sollte das Programm allerdings nicht aktiviert werden. Hier bietet sich der Knopf zum einstündigen Abschalten der Software an.

F.lux(öffnet im neuen Fenster) ist für Windows (XP und Vista) sowie MacOS X und Linux erschienen und kostenlos nutzbar.


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