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JVC-Profi-Videokamera speichert auf SDHC und SxS

FullHD-Aufnahmen mit 24, 25 und 30 Bildern pro Sekunde. JVC hat eine professionelle Videokamera vorgestellt, die mit voller HD-Auflösung arbeitet. Sie speichert weder auf Bänder, DVDs noch Festplatten. Anstelle dessen kommen handelsübliche SDHC-Speicherkarten zum Einsatz, wie man sie aus Digitalkameras kennt.
/ Andreas Donath
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Die JVC GY-HM700 speichert Videos im QuickTime-Container als MPEG2 direkt für die Weiterverarbeitung in Apple Final Cut Pro. Mit einem Adapter für schnellere Speichermedien kann die Kamera auch direkt im MP4-Format aufnehmen.

Die drei jeweils 1/3 Zoll großen CCDs der Kamera können Videobilder mit maximal 1.920 x 1.080 Pixeln progressiv oder interlaced aufnehmen. Die Bildfrequenz kann zwischen 24, 25 und 30 Bildern pro Sekunde verstellt werden. Auch die Datenrate kann verändert werden, wobei das Maximum bei 35 MBit pro Sekunde liegt.

Der Camcorder bietet zwei Speicherkartensteckplätze. Mit aktuellen Karten lassen sich so 64 GByte Speicher realisieren. Wenn die erste Speicherkarte voll ist, wird automatisch die zweite Karte genutzt.

Auf Wunsch zeichnet die Videokamera auch mit 720p auf und kann das Bildmaterial zudem noch auf Standardfernsehauflösung herunterrechnen und über das Firewire-Interface als DV-Material ausgeben. Dazu kommen Anschlüsse für Composite- und Component-Video über BNC-Stecker, USB 2.0 und analoge Tonausgänge mit Cinch-Buchsen und ein Kopfhöreranschluss. Die Videoausgabe kann auf allen Ausgängen (Komponentenanschluss, FBAS und Firewire) in HD parallel erfolgen.

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Das Objektiv ist über einen Bajonettverschluss auswechselbar. Im Lieferumfang enthalten ist ein Canon-Objektiv mit 14fachem Zoom mit einer Kleinbildbrennweite von 32 bis 448 mm. Der Sucher ist mit einem LCOS-Display bestückt, das eine Auflösung von 410.000 Pixeln erreicht. Außerdem wurde ein separates, ausklappbares LC-Display mit einer Diagonale von 4,3 Zoll verbaut. Dessen Auflösung liegt bei 800 x 480 Pixeln.

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Der GY-HM700 zeichnet den Ton zweikanalig und unkomprimiert mit 16 Bit auf. Die Abtastrate liegt bei 48 kHz. Ein abnehmbares Richtmikro ist im Lieferumfang enthalten. Es kann durch externe Mikrofone mit XLR-Anschluss oder durch Funkmikrofone ersetzt werden. Die Pegel lassen sich wahlweise manuell oder automatisch aussteuern.

Außer SDHC-Karten können auch die teureren SxS-Karten eingesetzt werden. Damit ist auch die parallele Aufnahme in MP4 in Sonys XDCAM-EX-Format möglich. Diese Flashspeicher im Expresscard-Format erreichen eine Übertragungsgeschwindigkeit von 800 MBit/s. Für die Aufzeichnung auf SxS muss ein Adapter an der Rückseite der GY-HM700 montiert werden. So entsteht bei der Aufnahme automatisch ein Backup.

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Durch den Einsatz kleiner Speichermedien ist die Kamera selbst auch relativ kompakt gehalten, dennoch ist sie nicht zuletzt wegen des Objektivs mit 224 x 404 x 243 mm größer als Camcorder für den Hausgebrauch. Zusammen mit dem Akku kommt die JVC GY-HM700 auf ein Systemgewicht von 3,6 kg. Sie wird beim Filmen auf der Schulter getragen.

Die JVC GY-HM700 wird auch mit anderen Objektiven verkauft. Zur Wahl stehen unter anderem ein 13-, 17- und 18fach-Zoom von Fujinon sowie ein Canon-Objektiv mit 20fachem Zoombereich. Die Kamera soll ab März 2009 erhältlich sein. Preise nannte JVC nicht.


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