Abo
  • Services:
Anzeige

Red Hat erweitert Virtualisierungsangebot

Neue Produktfamilie Red Hat Enterprise Virtualization

Unter dem Namen Red Hat Enterprise Virtualization führt Red Hat eine neue Virtualisierungsfamilie ein. Die Produkte reichen vom Hypervisor bis hin zu Managementlösungen. Red Hat setzt dabei auf bereits existierende Techniken.

Red Hat Enterprise Virtualization besteht aus fünf verschiedenen Produkten. So gibt es einen Virtualization Manager für Server und Desktops. Die Serververwaltung richtet sich an Administratoren, die virtualisierte Rechenzentren zu verwalten haben. Dabei werden Funktionen wie High Availability, Live Migration und ein Image Manager unterstützt. Storage-Virtualisierung unterstützt die Software ebenso und soll auch verschiedene Profile unterstützen, um Energie zu sparen.

Anzeige
 

Hinter dem Virtualization Manager für Desktops verbirgt sich eine komplette Virtual Desktop Infrastructure (VDI). Dabei werden also die Desktopumgebungen auf einem Server gespeichert und dann an Clients über das Netzwerk ausgeliefert.

Die Basis bildet der Hypervisor, der Windows- und Linux-Gäste unterstützt. Der Hypervisor selbst ist KVM und wird als "Stand alone Hypervisor" angeboten, der also direkt mit einem minimalen mitgelieferten Betriebssystem auf der Hardware installiert werden kann. Red Hat setzt dabei Techniken von seinen Projekten oVirt und Libvirt ein. Die Managementprodukte sind jedoch derzeit noch nicht komplett Open Source, sollen aber später freigegeben werden.

Die Virtualisierungstechnik ist Teil des Linux-Kernels. Red Hat hatte den KVM-Entwickler Qumranet 2008 gekauft. Red Hat hat klargestellt, dass KVM die Basis der eigenen Virtualisierungsstrategie ist. Von Qumranet stammt auch die VDI.

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) und die Red Hat Enterprise Linux Advanced Platform sind die weiteren Komponenten der Produktfamilie. RHEL 5.4 soll KVM als Hypervisor mitliefern und unterstützen. RHEL 5 setzt derzeit noch auf Xen. Red Hat wird Xen noch bis 2014 unterstützen, will Kunden aber Möglichkeiten anbieten, um einfach auf KVM zu migrieren.

Der Hypervisor soll neue Kundengruppen erschließen, die Virtualisierung einfach und schnell einsetzen wollen. Wer hingegen alle Möglichkeiten einer Linux-Distribution braucht, soll wie bisher zu RHEL greifen.

Preise gab Red Hat noch nicht bekannt. Die Produkte sollen im Laufe der kommenden zwölf Monate veröffentlicht werden.


eye home zur Startseite
RHEL 25. Feb 2009

Xen ist seit 2006 auf dem Weg in den Kernel... geschafft hat es bisher nur die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  2. SOFTSHIP AG, Hamburg
  3. STAUFEN.AG, Köngen
  4. Bertrandt Services GmbH, Karlsruhe


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Metal Gear Survive 35,99€, Metal Gear Solid V Ground Zeroes 3,99€, PES2018 26,99€)
  2. (u. a. John Wick, Security, Sicario, Paddington, Non-Stop, Pulp Fiction, Total Recall, Die...
  3. 189€ (Bestpreis)

Folgen Sie uns
       


  1. Windows Phone 7.5 und 8.0

    Microsoft schaltet Smartphone-Funktionen ab

  2. Raja Koduri

    Intel zeigt Prototyp von dediziertem Grafikchip

  3. Vizzion

    VW zeigt selbstfahrendes Auto ohne Lenkrad

  4. iOS, MacOS und WatchOS

    Apple verteilt Updates wegen Telugu-Bug

  5. Sicherheitslücken

    Mehr als 30 Klagen gegen Intel wegen Meltdown und Spectre

  6. Nightdive Studios

    Arbeit an System Shock Remake bis auf Weiteres eingestellt

  7. FTTH

    Landkreistag fordert mit Vodafone Glasfaser bis in Gebäude

  8. Programmiersprache

    Go 1.10 cacht besser und baut Brücken zu C

  9. Letzte Meile

    Telekom macht Versuche mit Fixed Wireless 5G

  10. PTI und IBRS

    FreeBSD erhält Patches gegen Meltdown und Spectre



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Dorothee Bär: Netzbetreiber werden über 100 MBit/s angeblich kaum los
Dorothee Bär
Netzbetreiber werden über 100 MBit/s angeblich kaum los
  1. Glasfaserkabel zerstört Zehntausende Haushalte in Berlin ohne Telefon und Internet
  2. Colt Technology Mobilfunk ist Glasfaser mit Antennen
  3. FTTH/B Glasfaser wird in Deutschland besser nachgefragt

Soziale Medien: Mein gar nicht böser Twitter-Bot
Soziale Medien
Mein gar nicht böser Twitter-Bot
  1. Soziale Medien Social Bots verzweifelt gesucht

Toshiba-Notebooks: Reverse-Engineering mit Lötkolben und Pseudocode
Toshiba-Notebooks
Reverse-Engineering mit Lötkolben und Pseudocode
  1. Router und Switches Kritische Sicherheitslücke in Cisco ASA wird ausgenutzt
  2. Olympia 2018 Mutmaßlicher Crackerangriff bei Eröffnung in Pyeongchang
  3. Schweiz 800.000 Kundendaten von Swisscom kopiert

  1. Re: Topkek

    Dwalinn | 09:13

  2. Re: Echt schade

    dantist | 09:12

  3. Re: Kein brauchbares Elektrofahrzeug am Start...

    Nogul | 09:11

  4. Re: Lebensmittel auf dem Land liefern..

    kellemann | 09:09

  5. Digitaler Wandel in der IT

    brutos | 09:07


  1. 08:51

  2. 06:37

  3. 06:27

  4. 00:27

  5. 18:27

  6. 18:09

  7. 18:04

  8. 16:27


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel