• IT-Karriere:
  • Services:

Red Hat erweitert Virtualisierungsangebot

Neue Produktfamilie Red Hat Enterprise Virtualization

Unter dem Namen Red Hat Enterprise Virtualization führt Red Hat eine neue Virtualisierungsfamilie ein. Die Produkte reichen vom Hypervisor bis hin zu Managementlösungen. Red Hat setzt dabei auf bereits existierende Techniken.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Red Hat Enterprise Virtualization besteht aus fünf verschiedenen Produkten. So gibt es einen Virtualization Manager für Server und Desktops. Die Serververwaltung richtet sich an Administratoren, die virtualisierte Rechenzentren zu verwalten haben. Dabei werden Funktionen wie High Availability, Live Migration und ein Image Manager unterstützt. Storage-Virtualisierung unterstützt die Software ebenso und soll auch verschiedene Profile unterstützen, um Energie zu sparen.

 

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Lübeck
  2. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin

Hinter dem Virtualization Manager für Desktops verbirgt sich eine komplette Virtual Desktop Infrastructure (VDI). Dabei werden also die Desktopumgebungen auf einem Server gespeichert und dann an Clients über das Netzwerk ausgeliefert.

Die Basis bildet der Hypervisor, der Windows- und Linux-Gäste unterstützt. Der Hypervisor selbst ist KVM und wird als "Stand alone Hypervisor" angeboten, der also direkt mit einem minimalen mitgelieferten Betriebssystem auf der Hardware installiert werden kann. Red Hat setzt dabei Techniken von seinen Projekten oVirt und Libvirt ein. Die Managementprodukte sind jedoch derzeit noch nicht komplett Open Source, sollen aber später freigegeben werden.

Die Virtualisierungstechnik ist Teil des Linux-Kernels. Red Hat hatte den KVM-Entwickler Qumranet 2008 gekauft. Red Hat hat klargestellt, dass KVM die Basis der eigenen Virtualisierungsstrategie ist. Von Qumranet stammt auch die VDI.

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) und die Red Hat Enterprise Linux Advanced Platform sind die weiteren Komponenten der Produktfamilie. RHEL 5.4 soll KVM als Hypervisor mitliefern und unterstützen. RHEL 5 setzt derzeit noch auf Xen. Red Hat wird Xen noch bis 2014 unterstützen, will Kunden aber Möglichkeiten anbieten, um einfach auf KVM zu migrieren.

Der Hypervisor soll neue Kundengruppen erschließen, die Virtualisierung einfach und schnell einsetzen wollen. Wer hingegen alle Möglichkeiten einer Linux-Distribution braucht, soll wie bisher zu RHEL greifen.

Preise gab Red Hat noch nicht bekannt. Die Produkte sollen im Laufe der kommenden zwölf Monate veröffentlicht werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 1439,90€ (Vergleichspreis: 1530,95€)

RHEL 25. Feb 2009

Xen ist seit 2006 auf dem Weg in den Kernel... geschafft hat es bisher nur die...


Folgen Sie uns
       


Galaxy Fold im Test

Das Galaxy Fold ist Samsungs erstes Smartphone mit faltbarem Display. Die Technologie ist spannend, im Alltag nervt uns das ständige Auf- und Zuklappen aber etwas.

Galaxy Fold im Test Video aufrufen
Holo-Monitor angeschaut: Looking Glass' 8K-Monitor erzeugt Holo-Bild
Holo-Monitor angeschaut
Looking Glass' 8K-Monitor erzeugt Holo-Bild

CES 2020 Mit seinem neuen 8K-Monitor hat Looking Glass Factory eine Möglichkeit geschaffen, ohne zusätzliche Hardware 3D-Material zu betrachten. Die holographische Projektion wird in einem Glaskubus erzeugt und sieht beeindruckend realistisch aus.
Von Tobias Költzsch und Martin Wolf

  1. UHD Alliance Fernseher mit Filmmaker-Modus kommen noch 2020
  2. Concept One ausprobiert Oneplus lässt die Kameras verschwinden
  3. Alienware Concept Ufo im Hands on Die Switch für Erwachsene

Europäische Netzpolitik: Die Rückkehr des Axel Voss
Europäische Netzpolitik
Die Rückkehr des Axel Voss

Elektronische Beweismittel, Nutzertracking, Terrorinhalte: In der EU stehen in diesem Jahr wichtige netzpolitische Entscheidungen an. Auch Axel Voss will wieder mitmischen. Und wird Ursula von der Leyen mit dem "Digitale-Dienste-Gesetz" wieder zu "Zensursula"?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
  2. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

Shitrix: Das Citrix-Desaster
Shitrix
Das Citrix-Desaster

Eine Sicherheitslücke in Geräten der Firma Citrix zeigt in erschreckender Weise, wie schlecht es um die IT-Sicherheit in Behörden steht. Es fehlt an den absoluten Grundlagen.
Ein IMHO von Hanno Böck

  1. Perl-Injection Citrix-Geräte mit schwerer Sicherheitslücke und ohne Update

    •  /