Abo
  • Services:

Funcom tief in den roten Zahlen

Norwegischer Publisher muss massive Verluste verkraften

Die Bilanzen von Funcom, des Herstellers von Age of Conan, sehen schlecht aus. Das norwegische Unternehmen muss wegen Abschreibungen auf das Onlinerollenspiel ein dickes Minus im letzten Geschäftsjahr verkraften.

Artikel veröffentlicht am ,

Eigentlich sollte es ein glänzendes Geschäftsjahr werden, schließlich kam im Mai 2008 das Onlinerollenspiel Age of Conan auf den Markt - wenige Wochen später berichtete Publisher Funcom über weltweit rund 700.000 verkaufte Exemplare. Trotzdem meldet das norwegische Unternehmen nun für 2008 bei Umsätzen von 39,9 Millionen US-Dollar einen Verlust von 33,8 Millionen US-Dollar; im Vorjahr stand unter dem Strich bei Umsätzen von 4,6 Millionen US-Dollar noch ein Plus von 2,16 Millionen US-Dollar. Grund für den hohen Verlust sind vor allem Abschreibungen auf Age of Conan. Ohne diese Sondereffekte hätte Funcom einen Gewinn von 5 Millionen US-Dollar verbuchen können. Nach Bekanntgabe der Zahlen erklärte Finanzvorstand Olav Sandnes seinen Rücktritt.

 

Stellenmarkt
  1. NÜRNBERGER Lebensversicherung AG, Nürnberg
  2. Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, Ratzeburg

Wichtigster Grund für die Probleme bei Funcom sind die viel zu niedrigen Abonnentenzahlen bei Age of Conan. Norwegische Insider berichten, dass das Onlinerollenspiel derzeit nur noch rund 100.000 zahlende Mitglieder hat. Funcom selbst nennt schon seit längerem keine Abozahlen mehr, hat aber die Zahl der Server im Januar 2008 von 49 auf 18 gesenkt.

Seitdem ist nach Angaben des Unternehmens die Menge der Abonnenten "relativ stabil" geblieben. Derzeit arbeiteten rund 120 Entwickler an neuen Inhalten und Verbesserungen. Außerdem soll das Spiel demnächst in weiteren Märkten an den Start gehen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 399€ + 5,99€ Versand oder versandkostenfrei bei Zahlung mit paydirekt oder 25€ Extra-Rabatt...
  2. 7,99€
  3. 3,89€

Alphaweibchen 07. Apr 2009

ich bin mir sicher die Entwickler hatten grosses vor aber das Marketing wollte auf den EA...

Besserwisser01 07. Apr 2009

ich wüsste nicht was am alten System falsch war Alpha für wenige auserwählte Closed Beta...

Besserwisser01 07. Apr 2009

Die haben aber auch kein Generalstabsmässiges Abomodel in das dann ein Spiel gegossen...

Besserwisser01 07. Apr 2009

sie sind aufgewacht, einige haben es halt nicht gemerkt und sind reingelaufen aber jeder...

Slient X 30. Mär 2009

Wisst ihr wann die neue grafikengine kommen soll? ist ja schon lange die rede von...


Folgen Sie uns
       


Ark Survival Evolved für Smartphones - angespielt

Wir spielen Ark Survival Evolved auf einem Google Pixel 2.

Ark Survival Evolved für Smartphones - angespielt Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Satelliteninternet Fraunhofer erreicht hohe Datenrate mit Beam Hopping
  2. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  3. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet

Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

    •  /