Ubuntu: Karmic Koala für die Cloud
Die Versionsnummer verrät, dass Ubuntu 9.10 im Oktober 2009 erscheint. Die neue Version wird unter dem Codenamen Karmic Koala erscheinen, gab Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth bekannt(öffnet im neuen Fenster). Die Servervariante der Distribution soll Cloud Computing unterstützen, um Rechenaufgaben auf mehrere voneinander entfernte Rechner verlagern zu können.
Ubuntu wird dafür speziell Amazons Cloud-Dienst EC2 unterstützen und wird zu diesem Zweck fertige Amazon Machine Images mitliefern. Die Images sollen sich einfach anpassen lassen, um Anwendungen in die Cloud zu verlagern. Zusätzlich wird das Open-Source-Framework Eucalyptus(öffnet im neuen Fenster) integriert, um eigene Grids aufzubauen. Zudem soll auch die Serveredition Suspend und Resume unterstützen, um bei niedriger Auslastung Energie zu sparen.
Auf dem Desktop soll sich die Startzeit verkürzen und der Bootvorgang soll schicker werden. Dafür arbeiten die Entwickler beispielsweise mit dem Kernel-based Modesetting, um die Grafikanzeige im Kernel zu initialisieren und ein Flackern beim Umschalten auf die grafische Oberfläche zu verhindern. Überlegt wird auch, das aus Fedora bekannte Plymouth für den grafischen Startvorgang zu verwenden. Auch die Unterstützung für Netbooks soll weiter ausgebaut werden. In die Ubuntu-Netbook-Version sollen auch die in Intels Netbook-Projekt Moblin entwickelten Techniken übernommen werden.
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