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Dells erstes Netbook mit HDMI ist (fast) da

Inspiron Mini 10 per Homeshopping in USA angekündigt. Über den Homeshopping-Sender QVC nimmt Dell in den USA Vorbestellungen für das Netbook "Inspiron Mini 10" entgegen. Es schließt nicht nur die Lücke zwischen den schon verfügbaren Dell-Netbooks mit 9- und 12-Zoll-Displays, sondern bringt erstmals in dieser Kategorie einen HDMI-Ausgang mit. Der ist jedoch von zweifelhaftem Nutzen.
/ Nico Ernst
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In Deutschland oder über seine eigene US-Webseite bietet Dell das Inspiron Mini 10 noch nicht an, der US-Sender QVC nimmt jedoch schon Vorbestellungen für das Gerät entgegen. Auf der Webseite des Senders(öffnet im neuen Fenster) finden sich auch schon die technischen Daten. Ausgeliefert werden soll das Netbook laut QVC in den USA erst ab dem 13. März 2009.

Hervorstechendstes Merkmal des Mini 10 ist ein HDMI-Port, der sich an der rechten Gehäuseseite befindet. Ungewöhnlich für Netbooks ist auch das Display, das im 16:9-Format 1.024 x 576 Pixel darstellt. Vor allem zum Surfen ist das eine noch größere Einschränkung als bei 16:10-Displays, deren 600 Pixel hohe Darstellung zu häufigem Scrollen zwingt.

Als Prozessor dient Intels Atom Z530 , der mit seinen 1,6 GHz dem bei den meisten Netbooks verbauten N270 entspricht. Der Z530 ist gleich schnell, verbraucht nicht mehr Strom, ist aber offenbar besser verfügbar – Dell steckte ihn auch schon in das 12-Zoll-Netbook Inspiron Mini 12 .

Neuerungen finden sich auch beim Chipsatz. Dell verbaut den US15W(öffnet im neuen Fenster) von Intel, der gegenüber dem 945GSE bisheriger Netbooks nur noch aus einem Baustein besteht. Der US15W ist zudem mit 2,3 Watt (TDP) gegenüber den 11 Watt des 945GSE deutlich sparsamer. Folglich steckt in der QVC-Ausstattung auch nur ein Drei-Zellen-Akku, zu dem der Sender aber keine Angaben über die Laufzeit macht.

Im US15W steckt auch Intels Grafikkern GMA500, der kaum schneller ist als der Kern des 945GSE. Daher ist auch der HDMI-Port nicht tauglich für Full-HD: Die Hardware ist zu schwach, um etwa WMV-HD-Clips mit 1.920 x 1.080 Pixeln darstellen zu können. Mit anderen Formaten bei geringeren Auflösungen wie 720p klappt die Wiedergabe aber wohl, wenn man von den Erfahrungen mit 945-Netbooks ausgeht. Vor allem für den Anschluss von externen PC-Monitoren ist der HDMI-Port aber ein Fortschritt – bisher brachten Netbooks nur einen VGA-Ausgang mit, dieser fehlt dem Inspiron Mini 10 aber wiederum.

Der Rest der Ausstattung entspricht dem Netbook-Standard: Drei USB-2.0-Ports, WLAN nach 802.11g und Fast-Ethernet sind vorhanden. Die Festplatte ist 160 GByte groß, der Hauptspeicher besteht aus 1 GByte DDR2-RAM. QVC verkauft das Gerät für 559 US-Dollar und gibt an, Dells regulärer Preis betrage 688 US-Dollar. Was das Netbook in Deutschland kosten soll, steht noch nicht fest.


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