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Digitalkamera mit HDR-Aufnahme

Ricoh CX1 mit 7,1fach-Weitwinkel-Zoomobjektiv. Ricoh hat mit der CX1 eine ungewöhnlich leistungsfähige Kompaktkamera vorgestellt. Der neue CMOS-Sensor ermöglicht Serienbildaufnahmen mit vier Bildern pro Sekunde bei voller Auflösung und bis zu 120 pro Sekunde bei niedrigeren Auflösungen. Außerdem erreicht sie mit zwölf Blendenstufen einen Dynamikumfang, der an den analogen Film heranreicht.
/ Andreas Donath
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Die CX1 ist mit einem 7,1fach-Objektiv ausgerüstet, dessen Brennweite von 28 bis 200 mm (Kleinbildformat) reicht. Die Anfangsblendenöffnungen liegen bei F3,3 und F5,2. Der 1/2,3 Zoll große CMOS-Sensor erreicht eine Auflösung von 9 Megapixeln und ist beweglich aufgehängt. Der Mechanismus wird zur Bildstabilisierung eingesetzt. Auf der Rückseite der Ricoh CX1 sitzt ein 3 Zoll großes Display mit 920.000 Bildpunkten. Mit einer elektronischen Wasserwaage kann der Fotograf überprüfen, ob er die Kamera gerade hält.

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Die Kamera arbeitet mit sehr schnellen Bildfolgen von bis zu vier Fotos pro Sekunde bei voller Auflösung und 120 Bildern pro Sekunde bei 2 Megapixeln. Dadurch lässt sich auch der erweiterte Dynamikumfang mit einem Trick realisieren. Durch die hohe Bildfrequenz können Doppelaufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung erzeugt werden. Sie werden danach in der Kamera zu einem Bild verrechnet.

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Durch das Verschmelzen der jeweils am besten belichteten Bereiche entsteht eine optimale Aufnahme, die erheblich mehr Helligkeitsnuancen von den Schatten bis zu den Lichtern enthält. Der so erfasste Dynamikbereich entspricht bis zu zwölf Blendenstufen. Herkömmliche Digitalkameras erreichen mit einer Aufnahme bislang nur zehn Blendenstufen.

Der Autofokus ermittelt sieben Objektentfernungen und macht in rascher Folge für jede eine Aufnahme. So soll bei schnellen Motivbewegungen sichergestellt werden, dass zumindest eine Aufnahme mit der richtigen Schärfe gemacht wird. Besonders nützlich ist diese Funktion auch bei geringer Schärfentiefe und in der Tiefe gestaffelten Objekten, wie zum Beispiel bei Nahaufnahmen. Die Bilder dieser Aufnahmeserien werden in einer Containerdatei gespeichert. Diese sogenannten MP-Dateien sind durch die CIPA standardisiert. Das Multi-Picture-Bildformat (Dateiendung .mpo") enthält eine Gruppe zusammengehöriger Einzelbilder.

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Ebenfalls mit dem MP-Format arbeitet die Serienbildfunktion, die je nach gewählter Option entweder 30 Bilder der vorangegangenen Sekunde (Bildfrequenz 30 Bilder/s) oder 30 Bilder der vorangegangenen zwei Sekunden (Bildfrequenz 15 Bilder/s) abgespeichert. Das Loslassen des Auslösers direkt nach dem Höhepunkt eines Bewegungsablaufs stellt sicher, dass dieser in der Serie enthalten ist. Die schnellste Serienfunktion nimmt nur noch in VGA auf. Dafür kommt die CX1 dann auf 120 Bilder in der Sekunde nach Drücken des Auslösers (Bildfrequenz 120 Bilder/s) beziehungsweise von 120 Bildern in zwei Sekunden (Bildfrequenz 60 Bilder/s).

Die Ricoh CX1 kann aber noch mehr. Ihr automatischer Weißabgleich arbeitet mit mehreren Messfeldern. So sollen auch gut ausbalancierte Aufnahmen in Mischlichtsituationen entstehen, etwa wenn das Sonnenlicht in den Raum fällt und sich mit dem Halogenlicht der Zimmerbeleuchtung vermischt. Der gleiche Effekt tritt auch bei Blitzaufnahmen ein, bei denen sich das Blitzlicht mit der vorhandenen natürlichen oder künstlichen Beleuchtung mischt.

Die Empfindlichkeit reicht von ISO 80 bis 1.600 und die Verschlusszeiten rangieren zwischen acht und 1/1.200 Sekunde. Die Kamera speichert auf SD- und SDHC-Karten und nimmt Videos mit 640 x 480 Pixeln Auflösung auf. Die Gehäusemaße liegen bei 102 x 58 x 28 mm und das Gewicht bei 180 Gramm ohne Akku und Speicherkarte.

Ricoh will die CX1 ab Mitte März 2009 in den Handel bringen. Die Kamera ist in den Farben Schwarz, Silber und Rosa für rund 370 Euro erhältlich.


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