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Dell und Intel kämpfen um "Netbook" (Update)

US-Patent- und Markenamt soll Psions Marke löschen. Dell will Psions Marke "Netbook" löschen lassen, denn Psion pocht auf sein Markenrecht und fordert diverse Anbieter auf, die als Netbooks bezeichneten Mininotebooks nicht mehr als Netbook zu bezeichnen.
/ Jens Ihlenfeld
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Psion stelle keine Netbooks mehr her und habe sich aus diesem Markt zurückgezogen, argumentiert Dell in seinem Antrag auf Löschung der Marke Netbook(öffnet im neuen Fenster) beim US-Patent- und Markenamt. Längst habe sich der Begriff als Gattungsbezeichnung für eine bestimmte Art Notebook durchgesetzt, wie sie unter anderem von Dell, HP, Lenovo, Acer, Asus, Sony, Sylvania, MSI, LG und Fujitsu angeboten werden.

Psion hatte 1999 sein Psion netBook vorgestellt und später verkauft. Zwar verkauft Psion keine entsprechenden Geräte mehr, argumentiert aber, die Marke Netbook bis heute für den Verkauf von Zubehör zu nutzen. Ende 2008 begann Psion, gegen die zunehmende Nutzung der Bezeichnung für die neue Gerätekategorie vorzugehen .

Google ist Psions Forderungen derweil nachgekommen und sperrt Werbung , die die Marke verletzt.

Nachtrag vom 20. Februar 2009, 11:20 Uhr:
Auch Intel geht gegen Psions Marke vor und hat Klage eingereicht. Aus der von Courthouse News veröffentlichten Klageschrift(öffnet im neuen Fenster) geht hervor, dass Intel ähnlich argumentiert wie Dell. Psion habe die Marke Netbook seit fünf Jahren nicht mehr genutzt, keine entsprechenden Geräte verkauft. Die Marke sei nur durch falsche Behauptungen aufrechterhalten worden. Zudem habe sich der Begriff Netbook mittlerweile als generische Bezeichnung für eine Klasse von Mininotebooks etabliert.


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