Groovy 1.6 - Skriptsprache aufgebohrt

Wichtiger Entwicklungsschritt erreicht

Die Version 1.6 der objektorientierten Skriptsprache Groovy ist fertig. Damit erreicht das Open-Source-Projekt einen wichtigen Meilenstein und macht Entwicklern das Leben deutlich leichter.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Groovy-Syntax ähnelt der von Java, wobei die objektorientierte Skriptsprache durch Python, Ruby und Smalltalk inspirierte Eigenschaften hat. Die Sprache integriert sich direkt in die Java-Plattform und arbeitet so auch mit Java-Code und -Bibliotheken zusammen. Der Groovy-Compiler übersetzt die Skripte vor ihrem Ablauf in Java-Bytecode, so dass sie sich auch von jedem anderen Java-Programm verwenden lassen.

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Der Compiler von Groovy 1.6 soll schnellere Runtimes hervorbringen. Neu ist auch ein optionales "return" für if/else- sowie try/catch-Blöcke.

Mittels "CompileTime Metaprogramming" ergänzt der Compiler nun zudem automatisch Code zur Prüfung von Objektzuständen während der Programmlaufzeit. Zudem kann beeinflusst werden, wie der Compiler Objekte kompiliert. Beides wird durch Annotations - Anmerkungen und Hinweise - in Quellcode-Kommentaren ausgelöst.

Die Groovy-Entwickler haben zudem mit Grape ein Werkzeug zum Verwalten von Code-Bibliotheken integriert. Das ermöglicht die automatische Einbindung erforderlicher Bibliotheken von Dritten, wenn diese von Grape unterstützt werden. Die Bibliotheken werden heruntergeladen und installiert, sobald es erforderlich ist - also idealerweise beim ersten Aufruf.

Mitgeliefert wird der Groovy JmxBuilder, mit dem Groovy zur Steuerung komplexer Geschäftsprozesse als Domain Specific Language (DSL) unter Nutzung von Groovy-Objekten genutzt werden kann. Eine JSR-223-Scripting-Engine ist nun ebenfalls in Groovy integriert.

Groovy 1.6 steht ab sofort als Binary und im Quelltext zum Download bereit. [von Alexander Merz und Christian Klaß]

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Gistenjunge 27. Feb 2009

Ich nutze JetGroovy unter IntelliJ IDEA 8 und es funktioniert meiner Meinung nach...

Formatierer 24. Feb 2009

Perl hat auch nicht den Anspruch eine moderne Sprache zu sein, der Zug ist abgefahren...

Fuselbär 22. Feb 2009

Autsch, du hast deinen Humor wohl auch durch die Finanzkrise verloren, oder? Achja...



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