Netbooks mit 9-Zoll-Display sind Auslaufmodelle
Dem taiwanischen Branchenblatt DigiTimes sagte(öffnet im neuen Fenster) Asus' Asien-Chef Benson Lin, dass 2009 die 10-Zoll-Netbooks 95 Prozent des Marktes ausmachen sollen. Die restlichen 5 Prozent sollen als 7-Zoll-Geräte vor allem an Provider gehen, welche die Geräte subventioniert anbieten. Dort ist der Preis entscheidend, damit die Geräte mit einem Vertrag wie in Deutschland für einen eher symbolischen Preis angeboten werden können.
Asus Deutschland bestätigte diesen Trend auf Anfrage von Golem.de und gab an, dass die Eee-PCs der Serie 1000 mit 10-Zoll-Display derzeit am besten verkauft werden. Ob von der Serie 900 mit 9-Zoll-Display, die mittlerweile in zahlreichen Varianten angeboten wird, noch neue Modelle erscheinen, steht aber noch nicht fest.
Zwar arbeiten auch Netbooks mit einem Display von 9 Zoll Diagonale mit der für diese Klasse üblichen Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln, die Ergonomie leidet darunter jedoch, weil Schriften und Symbole sehr klein erscheinen. Zudem sind die Tastaturen in den meisten 9-Zoll-Modellen für das Zehnfingerschreiben zu klein. Diese Erkenntnisse haben offenbar nach einem Jahr des Netbook-Booms auch viele Kunden gemacht. Das höhere Gewicht der 10-Zöller spielt dabei für die Kunden wohl eine geringere Rolle.
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