Test: Sonys schlichter E-Book-Reader PRS-505 (Update)

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PRS-505
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Mit wenigen Klicks lässt sich aus dem Menü ein Buch wählen und aufrufen. Für diejenigen, die bunte Bildschirme gewohnt sind, ist das Display auf den ersten Blick unattraktiv: Der Text erscheint schwarz auf hellgrauem Untergrund und bietet ein ähnliches Leseerlebnis wie ein Buch aus Papier - sofern dieses keine bunten Abbildungen enthält. Der Kontrast ist bei näherem und auch längerem Hinsehen sehr gut. Und dank E-Ink-Technik ist der Text sowohl in direkter Draufsicht als auch aus schrägen Blickwinkeln bei Tageslicht oder normaler Zimmerbeleuchtung klar lesbar.

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Das gilt auch für die unterschiedlichsten Lichtverhältnisse. Selbst bei strahlendem Sonnenschein spiegelt das matte Display kaum - das Gerät ist also für die Lektüre im Park oder im Freibad geeignet. Das ist auch bei künstlichen Lichtquellen wie Leselampen oder Neonlicht so. Lediglich kleinere Lichtquellen können auf dem matten Display Irritationen hervorrufen. Bei schummriger Beleuchtung oder im Dunkeln lässt sich der Reader nicht benutzen, da sein Bildschirm - anders als der eines Notebooks - keine Hintergrundbeleuchtung hat.

PRS-505
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Lesen lässt sich mit dem E-Book-Reader also unter fast allen Bedingungen, unter denen sich auch gedruckte Bücher entziffern lassen. Im hellen Tageslicht schlägt er damit die meisten elektronischen Geräte wie Laptops oder Mobiltelefone, die ebenfalls zum Lesen benutzt werden können. Für die Lektüre im Dunkeln wäre allerdings eine hinzuschaltbare Beleuchtung wünschenswert. Sie ist, zumindest in den USA, als Zubehör erhältlich.

Tasten zum Umblättern
Tasten zum Umblättern
Elektronische Bücher - mehr als 100 kann der Reader davon ohne Speichererweiterung fassen - werden so angezeigt, dass sie gedruckten Exemplaren ähneln. Also inklusive Titelblatt, Leerseiten und bibliografischen Angaben. Das Umblättern dauert mit etwa 2 Sekunden recht lange. Die E-Ink-Technik selbst braucht etwa 1,5 Sekunden, um das Display zu aktualisieren, den Rest der Zeit braucht der Reader, um die neue Seite zu laden. Bewegte Bilder kann der Sony Reader anders als etwa der in Deutschland entwickelte txtr reader, der ebenfalls einen E-Ink-Bildschirm hat, nicht abspielen.

Das Springen zu einer bestimmten Seite kann durchaus länger dauern. Beim Blättern überlagern sich die Texte beider Seiten für einen Augenblick. Doch was auf den ersten Blick störend wirkt, vermittelt beim Lesen längerer Texte und damit bei häufigem Umblättern ein Gefühl, das dem Blättern von Papierseiten gleicht: Das Auge kann für einen Augenblick ausruhen, bevor es auf die Fortsetzung des Textes wieder fokussiert. So lassen sich Bücher auch über Stunden hinweg ohne Anstrengung lesen. In sehr seltenen Fällen bleibt ein leichter Schatten der vorherigen Seite zurück, der aber beim Lesen nicht stört.

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    Von Dirk Koller

Jürgen4456 12. Mär 2009

Blödsinn, nix ist veraltet! Der Sony-Reader ist das ultimative Gerät zum Lesen. Klein...

Kalymary 04. Mär 2009

Hallo! Ich als Thalia - Mitarbeiterin (Wien/Österreich) musste über diese Aussage schon...

Applehasser 28. Feb 2009

"evtl. braucht man gar kein ebook mehr, sobald das iphone diese möglichkeiten bietet...

Leser4523 28. Feb 2009

Calibre ist generell ein empfehlenswertes Ebook-Verwaltungs/Konvertierung/Leseprogramm...

niwida 28. Feb 2009

Ich hab mir den Vorgänger kommen lassen. Netterweise hat Sony nur sein eigenes Buchformat...



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