AMD-Aktionäre stimmen Gründung von "The Foundry" zu

Letzter Schritt zur Aufspaltung

Im zweiten Anlauf haben die Aktionäre von AMD der Aufspaltung des Unternehmens zugestimmt. Unter Mehrheitsbeteiligung von Investoren aus Abu Dhabi werden die Chipfabriken in das neue Unternehmen "The Foundry Company" überführt.

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Fab36 und Fab38 in Dresden
Fab36 und Fab38 in Dresden
Mit der Entscheidung ist der letzte Schritt zur Aufspaltung des Chipherstellers vollzogen. In Zukunft wird es neben der "Advanced Micro Devices Inc.", die sich um Entwicklung und Vermarktung der Produkte kümmert, auch "The Foundry Inc." geben. Foundry betreibt die Chipfabriken, darunter auch die beiden Fertigungsanlagen Fab36 und Fab38 in Dresden.

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Die beiden Investmentfirmen Mubdala und ATIC (Advanced Technology Investment Co.) aus Abu Dhabi werden die Mehrheit an Foundry halten und 3,6 bis 6 Milliarden US-Dollar in das neue Unternehmen investieren. Dafür führt AMD 58 Millionen Aktien aus dem Stammkapital an Foundry über, dazu kommen noch Optionsscheine für 35 Millionen weitere Aktien. Foundry soll nicht nur AMD-Chips herstellen, sondern auch als Auftragsfertiger (engl.: "foundry") Halbleiter für andere Unternehmen produzieren.

Die Abstimmung sollte bereits am 11. Februar 2009 stattfinden, dabei hatten jedoch mit 42 Prozent der Anteilseigner zu wenige Aktionäre abgestimmt. Die nötige Beteiligung von über der Hälfte der Aktionäre wurde erst im zweiten Anlauf erreicht, bereits in der ersten Runde hatten sich über 97 Prozent für die Aufspaltung von AMD ausgesprochen.

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