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AVMs Fritz-Boxen werden IPv6-fähig

Cebit 2009
Erste IPv6-Firmware soll zur Cebit veröffentlicht werden. Das Berliner Unternehmen AVM integriert das neue Internetprotokoll IPv6 in seine Fritz-Boxen. In Zusammenarbeit mit Freenet ist bereits eine erste Fritz-Box mit IPv6 an einem Provideranschluss im Einsatz.
/ Jens Ihlenfeld
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Damit IPv6-Netze über einen herkömmlichen DSL-Anschluss mit IPv4 kommunizieren können, tunnelt die Fritz-Box IPv6-Adressen über IPv4. Die Fritz-Box erhält dabei wie gehabt eine öffentliche IPv4-Adresse und steckt die IPv6-Pakete in IPv4-Pakete. Dieses 6to4(öffnet im neuen Fenster) genannte Tunnelverfahren setzt allerdings ein 6to4-Relay auf der Netzseite voraus, das aus den IPv4-Paketen wieder IPv6-Pakete macht.

Die Einführung von IPv6 wird immer dringender, schließlich gehen die verfügbaren IPv4-Adressen zur Neige. Um den Übergang zu erleichtern, will AVM seine Fritz-Boxen frühzeitig mit IPv6 ausstatten und den parallelen Betrieb von IPv4 und IPv6 erleichtern.

Zur Cebit will AVM eine erste Testversion der Fritz-Box-Firmware mit IPv6-Unterstützung für sein Topmodell Fritz!Box Fon WLAN 7270 veröffentlichen.


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