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Suns RPC-Code steht unter der BSD-Lizenz

Alte Lizenz war ein Problem für Linux-Distributionen. Sun hat die Lizenz für RPC-Code geändert. Die Remote Procedure Calls (RPCs) sind Teil eines jeden Linux- und Unix-Systems. Die alte Lizenz war für einige Linux-Distributionen aber ein Problem.
/ Julius Stiebert
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Ab sofort ist Suns RPC-Implementierung(öffnet im neuen Fenster) unter der BSD-Lizenz verfügbar. Dies teilte Suns Open-Source-Chef Simon Phipps in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) mit. Der Code stammt aus dem Jahre 1984 und wurde später zum Standard RFC 1057(öffnet im neuen Fenster) . Heute ist der Code Teil jedes Linux- und Unix-Systems.

Die original Lizenz erlaubte einfach, dass der Code in jedem Programm zu jedem Zweck verwendet werden kann und untersagte nur, dass die RPC-Implementierung einzeln verkauft wurde. 1984 existierte die GPL noch nicht. Für Debian sollte die Regelung später aber ein Problem(öffnet im neuen Fenster) darstellen, da sie nicht den Debian Free Software Guidelines(öffnet im neuen Fenster) entspricht. Auch Fedora trat deshalb an Sun heran. Gemeinsam wurde der Code dann untersucht, bis alle Voraussetzungen gegeben waren, um ihn unter der 3-Klausel-BSD-Lizenz relizenzieren zu können.


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