Sony-Bridgekamera filmt mit 10fach-Zoom in HD
Die Gesichtserkennungstechnik der Cyber-shot DSC-H20 stellt auf erkannte Personen scharf und passt die Belichtung darauf an. Das große Display auf der Rückseite bietet eine Auflösung von 230.000 Bildpunkten. Einen optischen Sucher gibt es indes nicht.
Der H20 wurden außerdem neue Automatikfunktionen spendiert. Wie fast alle neuen Digitalkameras beherrscht die H20 einen erweiterten Selbstauslöser, der erst fotografiert, wenn die erkannte Person ein Lächeln aufsetzt. Die Gesichtserkennung wird außerdem dazu eingesetzt, Bewegungen zu erkennen und notfalls die Empfindlichkeit heraufzusetzen, um eine schnellere Verschlusszeit zu ermöglichen.
Eine automatische Szenenerkennung soll das passende Motivprogramm aus einer Auswahl von acht Parametersets aussuchen. Die Kamera unterscheidet zwischen allgemeinen Aufnahmen im Gegenlicht, Porträts mit Gegenlicht, Dämmerung, Dämmerung bei Verwendung eines Stativs, Porträt bei Dämmerung sowie Porträt-, Landschafts- und Makroaufnahmen.
Wer der Motiverkennung nicht vollends traut, kann mit ihrem erweiterten Modus mit einem Auslösevorgang gleich zwei Fotos schießen. Dann nimmt die Kamera leichte Veränderungen bei den Einstellungen vor. So kann sich der Fotograf später zwischen zwei Bildvarianten entscheiden.
Sony hat zudem einen Kritikpunkt gegenüber dem Vorgängermodell beseitigt und der H20 einen HD-Filmmodus spendiert. So kann die neue Kamera Videos mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln im Vollbildmodus (progressiv) mit 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Als Codec wird MPEG4 eingesetzt. Eine einzelne Aufnahme kann bis zu 29 Minuten dauern. Leider steckt nur ein Monomikrofon in der H20.
Die Sony Cyber-shot DSC-H20 bietet einen internen Speicher von 11 MByte und kann zudem auf Memory Stick Duo, Pro Duo und Pro Duo HG speichern. Die Kamera misst 107 x 69 x 47 mm bei einem Leergewicht von 250 Gramm.
Sonys Cyber-shot DSC-H20 soll ab April 2009 für rund 300 Euro in den Handel kommen.