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Sony-Bridgekamera filmt mit 10fach-Zoom in HD

Sony Cyber-shot DSC-H20 mit automatischer Szenenerkennung. Sony bringt mit der Cyber-shot DSC-H20 eine Neuauflage seiner 10fach-Zoomkamera auf den Markt. Sie hat gegenüber der Vorgängerin H10 etwas an Auflösung zugelegt: Der CCD-Sensor nimmt nun mit 10,1 Megapixeln auf. Auch im Videobereich hat sich etwas getan. Die neue Kamera nimmt nun mit 720p auf. Auf der Rückseite prangt unübersehbar ein 3 Zoll großes Display, das auch als Sucher herhalten muss.
/ Andreas Donath
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Der Bildsensor der H20 ist 1/2,3 Zoll groß. Das Objektiv mit einer Brennweite von 38 bis 380 mm (KB) bietet Anfangsblendenöffnungen von F3,5 beziehungsweise 4,4 und ist mit einem optischen Bildstabilisator ausgerüstet, der vor Verwacklern bei längeren Verschlusszeiten schützen soll. Als Zubehör soll es Weitwinkel- sowie Teleaufsätze geben. Die Empfindlichkeit der Kamera kann wie bei der Vorgängerin maximal auf ISO 3.200 erhöht werden.

Die Gesichtserkennungstechnik der Cyber-shot DSC-H20 stellt auf erkannte Personen scharf und passt die Belichtung darauf an. Das große Display auf der Rückseite bietet eine Auflösung von 230.000 Bildpunkten. Einen optischen Sucher gibt es indes nicht.

Der H20 wurden außerdem neue Automatikfunktionen spendiert. Wie fast alle neuen Digitalkameras beherrscht die H20 einen erweiterten Selbstauslöser, der erst fotografiert, wenn die erkannte Person ein Lächeln aufsetzt. Die Gesichtserkennung wird außerdem dazu eingesetzt, Bewegungen zu erkennen und notfalls die Empfindlichkeit heraufzusetzen, um eine schnellere Verschlusszeit zu ermöglichen.

Eine automatische Szenenerkennung soll das passende Motivprogramm aus einer Auswahl von acht Parametersets aussuchen. Die Kamera unterscheidet zwischen allgemeinen Aufnahmen im Gegenlicht, Porträts mit Gegenlicht, Dämmerung, Dämmerung bei Verwendung eines Stativs, Porträt bei Dämmerung sowie Porträt-, Landschafts- und Makroaufnahmen.

Wer der Motiverkennung nicht vollends traut, kann mit ihrem erweiterten Modus mit einem Auslösevorgang gleich zwei Fotos schießen. Dann nimmt die Kamera leichte Veränderungen bei den Einstellungen vor. So kann sich der Fotograf später zwischen zwei Bildvarianten entscheiden.

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Die H20 beherrscht zudem einfache Bildbearbeitungstechniken wie eine Rote-Augen-Korrektur. Neben einem normalen Fernsehausgang kann die Digitalkamera über ein Komponentenkabel an HD-Geräte angeschlossen werden. Diashows können auf Wunsch mit Musik unterlegt werden. Außerdem wird die Gesichtserkennung auch nachträglich eingesetzt, um die Aufnahmen nach Personen zu gruppieren.

Sony hat zudem einen Kritikpunkt gegenüber dem Vorgängermodell beseitigt und der H20 einen HD-Filmmodus spendiert. So kann die neue Kamera Videos mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln im Vollbildmodus (progressiv) mit 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Als Codec wird MPEG4 eingesetzt. Eine einzelne Aufnahme kann bis zu 29 Minuten dauern. Leider steckt nur ein Monomikrofon in der H20.

Die Sony Cyber-shot DSC-H20 bietet einen internen Speicher von 11 MByte und kann zudem auf Memory Stick Duo, Pro Duo und Pro Duo HG speichern. Die Kamera misst 107 x 69 x 47 mm bei einem Leergewicht von 250 Gramm.

Sonys Cyber-shot DSC-H20 soll ab April 2009 für rund 300 Euro in den Handel kommen.


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