Nüvifone M20: Navigations-Smartphone ausprobiert
Für Kartenmaterial und andere Daten besitzt das Nüvifone M20 wahlweise einen 4 GByte oder 8 GByte großen Speicher, einen Steckplatz für Speicherkarten gibt es nicht. Garmin-Asus hat einen speziellen Programmstarter für Windows Mobile entwickelt, um die Bedienung zu vereinfachen und mit einem moderneren Erscheinungsbild aufzutreten. Jenseits des Programmstarters landet der Nutzer dann aber auf der herkömmlichen Windows-Mobile-Oberfläche, die sich weniger gut mit dem Finger bedienen lässt.
Gesteuert wird das Mobiltelefon über einen 2,8 Zoll großen TFT-Touchscreen mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln, auf dem bis zu 65.536 Farben dargestellt werden können. Eine Tastatur besitzt der Neuling nicht, alle Eingaben werden über eine virtuelle Tastatur über den Bildschirm vorgenommen. Das 95,3 x 52,5 x 12,8 mm messende Gerät unterstützt neben HSDPA mit bis zu 7,2 MBit/s auch WLAN nach 802.11b/g und Bluetooth 2.0. Zudem hat der Hersteller eine 3-Megapixel-Kamera mit Autofokus integriert, die Fotos über den GPS-Empfänger mit Geotags versehen kann.
Als Betriebssystem entschied sich der Hersteller für Windows Mobile 6.1 Professional, mit dem dafür typischen Softwareumfang. Darüber hinaus wurde Opera Mobile als Alternative zum Internet Explorer Mobile integriert. Die Akkulaufzeiten des 99 Gramm wiegenden Geräts enttäuschen, denn der Akku muss nach einer Sprechzeit von gerade mal 3 Stunden wieder aufgeladen werden.
Noch im ersten Halbjahr 2009 will Garmin-Asus das Nüvifone M20 auf den Markt bringen. Das Mobiltelefon wird mit einer Halterung für die Navigationsnutzung im Auto ausgeliefert. Was das Gerät kosten wird, ist noch nicht bekannt.
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