Nüvifone M20: Navigations-Smartphone ausprobiert

Windows-Mobile-Smartphone mit 4 oder 8 GByte Speicher

Das von Garmin-Asus angekündigte Navigations-Smartphone Nüvifone M20 zeigte der Hersteller auf dem Mobile World Congress 2009. Die Neuvorstellung bringt einen speziellen Programmstarter für das Windows-Mobile-Gerät und umfassendes Kartenmaterial vorinstalliert.

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Nüvifone M20
Nüvifone M20
Wie auch mit dem Linux-Handy Nüvifone G60 will Garmin-Asus die Navigation auf dem Mobiltelefon vorantreiben. Dafür befindet sich umfassendes Kartenmaterial vorinstalliert auf dem Gerät und vollständige Navigationsfunktionen sollen das Gerät von den übrigen Mobiltelefonen mit Navigationsfunktionen abheben. Die Konkurrenz verzichtet meist auf die Beigabe vollständiger Navigationsfunktionen, sondern beschränkt sich auf die Integration eines GPS-Empfängers, der sich auch im Nüvifone M20 befindet.

 

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Für Kartenmaterial und andere Daten besitzt das Nüvifone M20 wahlweise einen 4 GByte oder 8 GByte großen Speicher, einen Steckplatz für Speicherkarten gibt es nicht. Garmin-Asus hat einen speziellen Programmstarter für Windows Mobile entwickelt, um die Bedienung zu vereinfachen und mit einem moderneren Erscheinungsbild aufzutreten. Jenseits des Programmstarters landet der Nutzer dann aber auf der herkömmlichen Windows-Mobile-Oberfläche, die sich weniger gut mit dem Finger bedienen lässt.

Nüvifone M20
Nüvifone M20
Mit Hilfe des Programmstarters erreicht der Nutzer bequem die drei Hauptfunktionen des Mobiltelefons: Neben den Telefonfunktionen sind das die Suche und die Navigation. Außerdem gehören die Integration standortbasierter Dienste, die Bereitstellung von Verkehrsdaten, Fluginformationen sowie Wetterberichten dazu. Als kleine Besonderheit gibt es eine Anbindung an das soziale Netzwerk Ciao. Darüber wird auch angezeigt, wenn sich ein Freund in der Nähe aufhält und die Position auf der Karte dargestellt.

Gesteuert wird das Mobiltelefon über einen 2,8 Zoll großen TFT-Touchscreen mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln, auf dem bis zu 65.536 Farben dargestellt werden können. Eine Tastatur besitzt der Neuling nicht, alle Eingaben werden über eine virtuelle Tastatur über den Bildschirm vorgenommen. Das 95,3 x 52,5 x 12,8 mm messende Gerät unterstützt neben HSDPA mit bis zu 7,2 MBit/s auch WLAN nach 802.11b/g und Bluetooth 2.0. Zudem hat der Hersteller eine 3-Megapixel-Kamera mit Autofokus integriert, die Fotos über den GPS-Empfänger mit Geotags versehen kann.

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Als Betriebssystem entschied sich der Hersteller für Windows Mobile 6.1 Professional, mit dem dafür typischen Softwareumfang. Darüber hinaus wurde Opera Mobile als Alternative zum Internet Explorer Mobile integriert. Die Akkulaufzeiten des 99 Gramm wiegenden Geräts enttäuschen, denn der Akku muss nach einer Sprechzeit von gerade mal 3 Stunden wieder aufgeladen werden.

Noch im ersten Halbjahr 2009 will Garmin-Asus das Nüvifone M20 auf den Markt bringen. Das Mobiltelefon wird mit einer Halterung für die Navigationsnutzung im Auto ausgeliefert. Was das Gerät kosten wird, ist noch nicht bekannt.

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