Secugate verschlüsselt Telefonat im Festnetz
Secugate speichert die persönliche Kryptoidentität auf der sogenannten Secuvoice-Karte, so dass Nutzer ihren persönlichen Schlüssel immer mitnehmen können. Die Karte kann zudem in einem Secuvoice-Mobiltelefon genutzt werden. Entsprechende abhörsichere Mobiltelefone bietet Secusmart bereits für Behörden und Industrie an. Die Lösung entstand zusammen mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
Um abhörsicher zu telefonieren, wird Secugate an das Festnetztelefon angeschlossen und die Secuvoice-Karte mit dem dazugehörigen USB-Adapter in das Gateway gesteckt. Anschließend können verschlüsselte Gespräche geführt werden, vorausgesetzt, am anderen Ende der Verbindung ist ebenfalls Secugate oder ein Secuvoice-Mobiltelefon vorhanden. Auch Telefonkonferenzen mit Mobiltelefonen und Festnetztelefonen können nun abhörsicher geführt werden.
Die Verschlüsselung erfolgt durch eine Kombination von Hardwareverschlüsselung und zertifikatsbasierter Authentifizierung. Die Grundlagen wurden vom BSI für die Verschlüsselung des TETRA-BOS-Netzes entwickelt. Sie besteht aus Root CA, Trustcenter, Krypto-Variablen-Managementstation (KVMS), Mehrkanal-Kryptokomponente (MKK) und Sicherheitskarte (SK).
Die mobile Secuvoice-Lösung besteht dabei aus einem Smartphone aus Nokias Eseries oder Nseries, einer microSD-Karte mit integrierter Kryptokomponente und der Secuvoice-Software.
Während Secuvoice bereits vertrieben wird, soll die Festnetzlösung Secugate erst im dritten Quartal 2009 auf den Markt kommen. Erstmals gezeigt werden soll Secugate auf der Cebit 2009 in Halle 11, Stand D 64.
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