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NetBSD soll auf den Desktop

Projekt will Installation vereinfachen. Ein neues Projekt will es einfacher machen, NetBSD auf Desktopcomputern einzurichten. Vor allem die Zeit, um ein Desktopsystem einzurichten, wollen die Beteiligten reduzieren und suchen dafür noch nach Hilfe.
/ Julius Stiebert
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Der erste Eindruck, den Nutzer von NetBSD erhalten, sei nicht gerade gut, schreiben Andrew Doran und Jared D. McNeill in ihrer Projektankündigung(öffnet im neuen Fenster) . Dies mache sich besonders bemerkbar, wenn Nutzer von Windows, Mac oder Linux kämen. Der Installer stelle zu viele detaillierte Fragen und sei nicht intuitiv zu bedienen. Habe ein neuer Nutzer sich zur Installation durchgerungen, so erhalte er nur eine Textkonsole und eine Menge nützlicher, aber ungewohnter Werkzeuge.

Erfahrene Nutzer könnten dann beginnen, ihre Desktopumgebung einzurichten und typische Anwendungen wie einen Webbrowser und eine Textverarbeitung zu installieren. Aber: Dafür müssten mehrere Stunden Arbeit investiert werden, so Doran und McNeill. Daher wollen sie sich dieses Problems annehmen. Ihr Ziel: NetBSD soll sich auf einem modernen x86-Computer in weniger als 15 Minuten installieren lassen und dabei nicht zu viele Fragen stellen.

Die beiden haben ein Wiki(öffnet im neuen Fenster) und eine Mailingliste eingerichtet und suchen noch nach helfenden Händen. Im Wiki listen sie auch nähere Details auf. So wollen sie beispielsweise ein Desktoppaket erstellen, das Gnome als Oberfläche sowie verschiedene Anwendungen installiert. Dazu zählen Firefox, Gimp, Pidgin und Wine. Auch gängige Schriftarten sollen so direkt eingerichtet werden. Später wollen sie sich Themen wie der Energieverwaltung und der Netzwerkeinrichtung über GUI-Werkzeuge widmen.


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