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Neuer Qualitätsmaßstab für Projektoren

Farblichtleistung als Anhaltspunkt für die Farbqualität. Projektoren nur nach ihrer Helligkeit und dem Kontrastverhältnis zu beurteilen, reicht nicht aus, um die Bildqualität anhand von Messwerten einzuordnen. Mit der Farblichtleistung soll ein Kaufkriterium dazukommen, um die Qualität eines Projektors zu beurteilen.
/ Andreas Donath
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Für LCD-Projektoren wollen mehrere Hersteller künftig die Farblichtleistung (Colour Light Output, CLO) als Maßeinheit einführen. Die Weißlichtleistung, die in ANSI-Lumen angegeben wird, verführt die Projektorhersteller zu Tricks, die zulasten der Farbintensität gehen. Die Folge sind flaue und sehr helle Bilder: Nichts, was man sich für das Heimkino wünscht.

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Mit der Farblichtleistung wird die Intensität der einzelnen farbigen Lichtanteile eines projizierten Bildes gemessen. Um sie zu messen, wird in einer Dunkelkammer auf die Leinwand eine Farbmatrix projiziert. Sie besteht aus dreimal neun Farbfeldern. Sie werden mit einem Spektrometer vermessen. Das Ergebnis sind die Helligkeiten der einzelnen Farbfelder. Summiert ergeben sie einen Wert, die Farblichtleistung. Ihre physikalische Einheit sind Lumen. Weichen Farblichtleistung und Helligkeit voneinander ab, werden Bilder tendenziell nicht farbgetreu abgebildet.

Die Farblichtleistung soll künftig auch als IEC/ISO-Standard branchenweit definiert werden.


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