Red Hat und Microsoft arbeiten zusammen
Microsoft und Red Hat werden ihre Virtualisierungsprodukte gegenseitig validieren, um technischen Support dafür anbieten zu können. Dies sei ein Wunsch der Kunden gewesen, die nach Interoperabilität zwischen Windows- und Linux-Lösungen verlangen, heißt es von Red Hat.
Der Linux-Anbieter wird Windows Server 2003 SP2, Windows 2000 Server SP4 und Windows Server 2008 als Gastsysteme auf den Red-Hat-Enterprise-Virtualisierungstechniken validieren. Im Gegenzug validiert Microsoft Red Hat Enterprise Linux 5.2 und 5.3 als Gast für alle Editionen von Windows Server 2008 mit Hyper-V sowie für den Microsoft Hyper-V Server 2008.
Sobald alle Tests abgeschlossen sind, werden beide Firmen gemeinsam technischen Support für diese Kombinationen geben. Folgende Versionen der Betriebssysteme und Virtualisierungslösungen sollen im Rahmen dieser Zusammenarbeit ebenfalls validiert werden. Beide Firmen haben jedoch kein spezielles Abkommen geschlossen: Red Hat tritt Microsofts Server Virtualization Validation Program bei und Microsoft hat sich im Gegenzug dem Red Hat Virtualization Certification Program angeschlossen.
Das bedeutet auch: Die Zusammenarbeit ist nicht so weitreichend, wie das 2006 zwischen Novell und Microsoft geschlossene Abkommen . Weitere technische Zusammenarbeit und auch Patentlizenzierungen gibt es bei der Zusammenarbeit zwischen Red Hat und Microsoft nicht. Auch bezahlen beide Unternehmen eigenen Angaben zufolge nur gegenseitig die Tests, so wie es Standard ist – weiter gebe es keine finanziellen Abkommen.
In der zweiten Jahreshälfte 2009 soll die Validierung abgeschlossen sein.
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