Mirasol: Stromsparendes Handydisplay reflektiert Sonnenlicht

Qualcomm will Mirasol-Displays zusammen mit LG in Handys verwenden

Mit einer neuen Displaytechnik soll in Zukunft die Leistungsaufnahme in Mobiltelefonen reduziert werden. Qualcomm ließ sich durch das Schimmern der Flügel von Schmetterlingen im Sonnenlicht inspirieren und verspricht mit seiner Imitation dieses Phänomens vergleichbare Farben und ein leicht lesbares Display.

Artikel veröffentlicht am ,

Qualcomms Mirasol-Technik nutzt ein besonders stromsparendes Mikro-Elektro-Mechanisches System (MEMS) für die Anzeige von Bildern auf kleinen Bildschirmen von Mobiltelefonen. Die Displaytechnik nennt Qualcomm Mirasol. In Zukunft soll zusammen mit dem Handyhersteller LG mit der Technik für längere Laufzeiten der Telefone gesorgt werden.

Stellenmarkt
  1. Agiler Inhouse Java Softwerker (m/w/d)
    PROSOZ Herten GmbH, Herten
  2. Projektmanager Digital (m/w/d)
    Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG, München
Detailsuche

Gegenüber hintergrundbeleuchteten Displays verspricht Qualcomm ein angenehmeres Lesegefühl. Zudem soll das Display auch bei direktem Sonnenlicht noch lesbar sein. Die Mirasol-Displays nutzen viele kleine IMOD-Elemente, die aus zwei Platten bestehen. Oben eine Glasplatte, die Licht durchlässt, unten eine Reflexionsschicht. Der Abstand dieser beiden Platten bestimmt die Farbe des IMOD-Elements. So lange das Display keine neuen Informationen anzeigen muss, wird nahezu null Leistung aufgenommen, so Qualcomm. Damit eignet sich die Displaytechnik auch für Handys.

Funktionsweise des Mirasol-Displays (für vergrößerte Darstellung anklicken)
Funktionsweise des Mirasol-Displays (für vergrößerte Darstellung anklicken)

LG will mindestens ein Mobiltelefon mit der Technik ausstatten. Konkrete Produktankündigungen gibt es jedoch noch nicht. Neben Qualcomm arbeitet auch Brother mit MEMS und projiziert mit der Technik Bilder direkt ins Auge.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
CDU-Sicherheitslücke
Juristische Drohungen schaden der IT-Sicherheit

Dass eine Person, die verantwortungsvoll eine Sicherheitslücke gemeldet hat, dafür juristischen Ärger bekommt, ist fatal und schadet der IT-Sicherheit.
Ein IMHO von Hanno Böck

CDU-Sicherheitslücke: Juristische Drohungen schaden der IT-Sicherheit
Artikel
  1. Kritik der Community: Microsoft schaltet Kommentare unter Windows-11-Video ab
    Kritik der Community
    Microsoft schaltet Kommentare unter Windows-11-Video ab

    In einem Youtube-Video verteidigt Microsoft die Bedingungen von Windows 11. Die Community ist außer sich, Kommentare werden geblockt.

  2. Connect-App: CDU zeigt offenbar Hackerin nach Melden von Lücken an
    Connect-App  
    CDU zeigt offenbar Hackerin nach Melden von Lücken an

    Nach dem Auffinden einer Lücke in einer CDU-App zeigt die Partei nun die Finderin an. Der CCC will deshalb keine Lücken mehr an die CDU melden.

  3. Datenübertragung: Flüssigkernfaser könnte Glasfaser ersetzen
    Datenübertragung
    Flüssigkernfaser könnte Glasfaser ersetzen

    Schweizer Forscher haben eine Faser entwickelt, die Daten genauso gut überträgt wie eine Glasfaser, aber dieser gegenüber Vorteile hat.

Andremudda 16. Feb 2009

Jow. Und durch die neuen Solarzellen ist man so nahe am Perpetuum Mobile, dass man...

Andremudda 16. Feb 2009

Er meinte wohl was anderes... selbst das erste Handydisplay der Welt dürfte diese...

Pow 16. Feb 2009

Achso. Ja manche gucken da auch Videos drauf. Aber denen ist die Technik bestimmt egal...



  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Speicherwoche bei Saturn Samsung • Robas Lund DX Racer Gaming-Stuhl 153,11€ • HyperX Cloud II Gaming-Headset 59€ • Bosch Professional Werkzeuge und Messtechnik • Samsung Galaxy Vorbesteller-Aktion • Speicherwoche bei Media Markt • 60 Jahre Saturn-Aktion [Werbung]
    •  /