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Spielebranche erzielte 2008 neuen Umsatzrekord

Bei PC-Spielen ging es weiter abwärts

2008 konnte die Spielebranche in Deutschland 14 Prozent mehr Umsatz erzielen als im Vorjahr und erreichte damit einen neuen Rekord. Als Wachstumstreiber zeigten sich laut BIU insbesondere die Wii, Playstation 3 und Xbox 360 - während die PC-Spiele wieder leichte Verluste hinnehmen mussten.

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Laut dem Branchenverband Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e. V. (BIU) lag der mit Computer- und Videospielen erzielte Gesamtumsatz bei 1,57 Milliarden Euro. 2007 waren es noch 1,34 Milliarden Euro. Mit 37 Prozent am meisten Zuwachs erzielten Spiele für die Wii, Playstation 3 (PS3) und Xbox 360 rund die Hälfte des Gesamtumsatzes 2008.

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Positiv habe sich auch der Umsatz mit Software für Spielehandhelds entwickelt. Zwar schlüsselt es der BIU nicht auf, doch das Umsatzwachstum von 7 Prozent dürfte vor allem den Spielen für das Nintendo DS zuzurechnen sein. Für das Sorgenkind Playstation Portable (PSP) erschienen laut USK in Deutschland 2008 weniger Spiele als noch 2007. Es fehlte vor allem an PSP-Blockbustern von Sonys Partnern.

Die PC-Spiele mussten trotz erfolgreicher Titel laut BIU "leichte Verluste" hinnehmen, seien jedoch "auf einem guten Niveau stabil" geblieben. Ein Rückgang von 471 Millionen auf 438 Millionen Euro klingt jedoch eher nach deutlichen Verlusten.

"Die Marktdaten für das Jahr 2008 haben alle Erwartungen erfüllt und bestätigen insbesondere unsere Prognosen der letzten Monate", bilanziert BIU-Geschäftsführer Olaf Wolters. "Wie erwartet hat das Weihnachtsgeschäft insbesondere das Segment der PC-Spiele deutlich positiv beeinflusst. Hier konnten die Umsatzverluste der ersten drei Quartale des PC-Markts gut aufgefangen werden."

Die Zahlen hätten vermutlich noch besser ausfallen können, wenn nicht Importe insbesondere aus Großbritannien seit Ende 2008 wegen des schwachen Pfund-Kurses immer interessanter geworden wären. Aus Großbritannien können Erwachsene PC- und Konsolenspiele zudem ungeschnitten erwerben. Um den Verkauf innerhalb Deutschlands nicht zu gefährden, hob deshalb beispielsweise die britische Amazon-Niederlassung im Januar 2009 die Versandpreise an und untersagt bei einem Teil des Angebots Exporte etwa nach Deutschland.

Für das erste Halbjahr 2009 erwartet der BIU eine Fortsetzung der bemerkenswerten Gesamtentwicklung auf einem leicht geringeren Niveau. "Die Erfolgsgeschichte der interaktiven Unterhaltungsindustrie geht ungeachtet des schwierigen Konsumklimas weiter", so Wolters.

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Alex Z. 21. Feb 2009

Ich glaube ein wichtiger Punkt der hier stark vernachlässigt wird ist, dass viele Spiele...

Geht doch auch 17. Feb 2009

Bei meinem deutschen Versandhändler bekommen ich auch p18 Games. Die sind dann aber 2-3...

Richie 16. Feb 2009

World of Goo zeigt doch eindeutig wie man im PC-Spiele-Geschäft Geld macht: kein DRM: Wer...

rom 16. Feb 2009

was zockst du? ich kann dir runes of magic empfehlen: http://www.runesofmagic.com/de...

Ach lass sie doch 16. Feb 2009

Allerdings aber seh es Positiv, die werden bei EA diese Politik noch bitterböse zu...


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