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Apple ermöglicht Filesharing mit MobileMe

Konkurrenz liegt weit vorne. Apples MobileMe-Dienst beinhaltet auch eine Webfestplatte, auf der beliebige Daten gespeichert werden können. Doch außer den Abonnenten von Apples Dienst hatte bislang niemand direkt auf die Dateien Zugriff. Apple hat dies nun geändert und die Filesharing-Funktion freigeschaltet.
/ Andreas Donath
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Per E-Mail erhalten Dritte Zugriff auf die Daten, die sich zusätzlich per Passwort schützen lassen. Bislang bot Apple nur einen öffentlichen Ordner an, aber ohne Schutzmöglichkeiten und individueller Freischaltung einzelner Dateien. Ähnliche Sharingfunktionen besitzen konkurrierende Webfestplatten wie Humyo, Adrive, Wuala und Dropbox schon lange. Sie sind allerdings nicht so stark in das Betriebssystem MacOS X integrierbar.

Apple teilte auf seiner MobileMe-Website(öffnet im neuen Fenster) mit, dass man die gespeicherten Dateien auf der MobileMe iDisk mit anderen nun einfach teilen kann. Anstatt die Dateien per E-Mail zu verschicken, wird nur ein Link darauf generiert, der in der Mail enthalten ist. Der Versender kann ein Verfallsdatum für den Zugriff festlegen und ein Passwort vergeben. Apple hat ein Video(öffnet im neuen Fenster) bereitgestellt, das die neue Funktion erklärt.

Der Start von MobileMe im Sommer 2008 verlief äußert holprig. Der E-Mail-Dienst fiel immer wieder aus und Kunden verloren sogar Daten. Außerdem wurde bekannt, dass die Datenübertragung unverschlüsselt erfolgt. Apples Chef musste sogar zugeben, dass der Dienst verfrüht startete.

Mit MobileMe löste Apple seinen alten .Mac-Dienst ab. Das neue Angebot besteht unter anderem aus einer Anwendung für das iPhone und einer Webanwendung unter Me.com, mit der auf alle Dienste zugegriffen werden kann. Auf dem PC arbeitet MobileMe mit Outlook zusammen, auf dem Mac mit iCal, dem Adressbuch sowie Mail.


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