• IT-Karriere:
  • Services:

Bundesrat stimmt elektronischem Personalausweis zu

Personalausweis mit RFID-Chip wird ab November 2010 ausgegeben

Der Bundesrat hat den neuen Personalausweis durchgewunken. Das bedeutet: Ab November 2010 können die Ausweise mit biometrischen Merkmalen und elektronischem Identitätsnachweis ausgegeben werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Bundesrat hat heute dem im Dezember 2008 vom Bundestag beschlossenen "Gesetz über Personalausweise und den elektronischen Identitätsnachweis sowie zur Änderung weiterer Vorschriften" zugestimmt. Damit ist der Weg für den neuen Personalausweis mit Chip frei.

Stellenmarkt
  1. DZ HYP AG, Hamburg
  2. CITTI Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Kiel

Der Ausweis, der ab November 2010 ausgegeben wird, hat die Größe einer Scheckkarte und verfügt über einen RFID-Chip, auf dem die biometrischen Daten des Gesichts erfasst sind. Wer möchte, kann auch Daten von zwei Fingern auf dem Chip speichern lassen. Nach Querelen - Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hatte auf den Fingerabdrücken bestanden, stieß damit aber beim Koalitionspartner auf Widerstand - hatten sich SPD und CDU darauf geeinigt, dass die Speicherung der Fingerabdrücke freiwillig ist. Nach einer Umfrage ist jeder zweite Bundesbürger bereit, diese biometrischen Muster erfassen zu lassen. Der Chaos Computer Club befürchtet jedoch, dass die Meldestellen Bürgern die Zustimmung abnötigen werden.

Neben den biometrischen Merkmalen ist auf dem Chip auch ein elektronischer Identitätsnachweis (eID) für den Internetverkehr oder an Automaten gespeichert, der auf Wunsch freigeschaltet wird. Anbieter, die den eID nutzen wollen, müssen ein Berechtigungszertifikat beantragen, um personenbezogene Daten wie Name, Anschrift und Alter online abfragen zu dürfen. Der Ausweisinhaber bekommt die Berechtigung angezeigt und muss der Übermittlung seiner Daten zustimmen.

Schließlich kann auf dem RFID-Chip noch eine qualifizierte digitale Signatur hinterlegt werden. Damit kann der Ausweis "für verschiedene Formen verbindlichen, identitätsrelevanten Handelns im elektronischen Rechtsverkehr" genutzt werden, etwa um Verträge zu unterzeichnen.

Die durch die Erfassung biometrischer Daten und die Integration des Chips entstehenden Kosten sollen laut Gesetz durch "ein Gebührenmodell finanziert" werden. Es ist also damit zu rechnen, dass der neue Personalausweis teurer wird als der bisherige.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

redwolf 17. Feb 2009

Dir ist schon klar dass die biometrischen Daten für die Fingerabdrücke über den RFID Chip...

spanther 17. Feb 2009

Und das schönste an dieser Geschichte, der Staat hält sich seine 50% Opferlämmer...

Wikifan 16. Feb 2009

Bei denen gab es mehr Freiheit als im Schäublestaat.

ufw1965 16. Feb 2009

Das juckt Dich schon, wenn Du plötzlich von einer vorbeifahrenden Polizeistreife gestellt...

Ekelpack 16. Feb 2009

Mit tätowierten Nummern auf dem Unterarm haben die Deutschen doch schon ganz gute...


Folgen Sie uns
       


Brett Butterfield von Adobe zeigt KI-Bildersuche per Sprache (englisch)

Der Befehl: "Mehr Kaffee!" zeigt tatsächlich mehr Kaffee.

Brett Butterfield von Adobe zeigt KI-Bildersuche per Sprache (englisch) Video aufrufen
Workflows: Wenn Digitalisierung aus 2 Papierseiten 20 macht
Workflows
Wenn Digitalisierung aus 2 Papierseiten 20 macht

Die Digitalisierung von Prozessen scheitert selten an der Technik. Oft ist es Unwissenheit über wichtige Grundregeln, die Projekte nach hinten losgehen lässt - ein wichtiges Change-Modell hilft dagegen.
Ein Erfahrungsbericht von Markus Kammermeier

  1. Digitalisierung Aber das Faxgerät muss bleiben!
  2. Arbeitswelt SAP-Chef kritisiert fehlende Digitalisierung und Angst
  3. Deutscher Städte- und Gemeindebund "Raus aus der analogen Komfortzone"

Grünheide: Umweltbewegung agiert bei Tesla-Fabrik unglücklich
Grünheide
Umweltbewegung agiert bei Tesla-Fabrik unglücklich

Es gibt gute Gründe, die Elektromobilität nicht nur unkritisch zu bejubeln. Einige Umweltverbände und Klimaaktivisten machen im Fall der Tesla-Fabrik in Grünheide dabei aber keine besonders gute Figur.
Ein IMHO von Hanno Böck

  1. Gigafactory Berlin Der "Tesla-Wald" ist fast gefällt
  2. Grünheide Tesla darf Wald weiter roden
  3. Gigafactory Grüne kritisieren Grüne Liga wegen Baumfällstopp für Tesla

Verkehr: Das Kaltstart-Dilemma der Autos mit Hybridantrieb
Verkehr
Das Kaltstart-Dilemma der Autos mit Hybridantrieb

Bei Hybridautos und Plugin-Hybriden kommt es häufiger zu Kaltstarts als bei normalen Verbrennungsmotoren - wenn der Verbrennungsmotor ausgeht und der Elektromotor das Auto durch die Stadt schiebt. Wie schnell lässt sich der Katalysator vorwärmen, damit er Abgase dennoch gut reinigen kann?
Von Rainer Klose

  1. Renault Elektro-Twingo soll nicht schnellladefähig sein
  2. Elektromobilität Umweltbonus gilt auch für Jahreswagen
  3. Renault City K-ZE Dacia plant City-Elektroauto

    •  /