Abo
  • Services:

Das G1 als Navigationsgerät

Zwei Programme nutzen GPS-Funktion des G1-Smartphones

Zwei neue Applikationen nutzen den GPS-Empfänger des Android-Smartphones G1. My Tracks zeichnet zurückgelegte Wege auf und der GPS Navigator von Telenav macht aus dem G1 ein Navigationsgerät.

Artikel veröffentlicht am ,

Das G1 verfügt zwar über einen GPS-Empfänger, doch bislang sind die Navigationsfunktionen des Android-Smartphones noch eingeschränkt. Das sollen zwei neue Applikationen ändern.

Stellenmarkt
  1. Software AG, Darmstadt
  2. Lidl Digital, Neckarsulm

Die eine Software hat Dylan Casey, Produktmanager bei Google und ehemaliger Profiradfahrer, entwickelt. My Tracks nutzt den GPS-Empfänger des Mobiltelefons und zeichnet den Weg, den der Nutzer auf einer Wanderung, beim Radfahren oder einer Fototour zurückgelegt hat, auf und zeigt ihn auf Google Maps an.

 

My Tracks protokolliert laut Casey jedoch nicht nur zurückgelegte Strecken, sondern auch Informationen wie Durchschnittsgeschwindigkeit, die Dauer und das Höhenprofil der Tour. Der Nutzer kann diese Angaben in Google Docs exportieren und sich so ein Trainingsarchiv anlegen.

My Tracks zeichnet Wege auf und zeigt sie auf Google Maps an
My Tracks zeichnet Wege auf und zeigt sie auf Google Maps an

Das US-Unternehmen Telenav hat eine Version seiner Software Telenav GPS Navigator für die Android-Plattform angekündigt, die es schon für andere mobile Plattformen wie den Blackberry gibt.

Das G1 als Navigationsgerät
Das G1 als Navigationsgerät

Die Software macht aus dem G1 ein Navigationsgerät, das per Sprachsteuerung funktioniert: Der Nutzer sagt dem Gerät, wo er hin möchte und es geleitet ihn per Sprachausgabe an sein Ziel. Die Software zeigt unterwegs die Karte im Hoch- oder im Querformat an, sagt aber auch rechtzeitig an, wenn der Nutzer abbiegen muss. Dabei berücksichtigt das System aktuelle Verkehrsinformationen und lotst den Fahrer gegebenenfalls um einen Stau herum. Neben der Navigation bietet Telenav auch Zusatzinformationen wie Wetterdaten, Adressen von Geschäften, Geldautomaten, Restaurants und günstigen Tankstellen.

Da der Telenav GPS Navigator monatliche Gebühren verursacht, ist davon auszugehen, dass kein Kartenmaterial mit der Software mitgeliefert wird, sondern es immer über eine mobile Internetverbindung bezogen wird. Dadurch erhält der Nutzer immer aktuelle Karten, aber auf Reisen im Ausland ist die Nutzung des Navigationssystems dann wegen hoher Roamingkosten nicht ratsam.

My Track steht ab sofort kostenlos im Android Market zum Herunterladen bereit. Der GPS Navigator soll ab dem 24. Februar 2009 erhältlich sein. Die Nutzung der Software wird dann monatlich 10 US-Dollar, umgerechnet knapp 8 Euro, kosten. Die Software kann 30 Tage ausprobiert werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. auf ausgewählte Corsair-Netzteile
  2. und 4 Spiele gratis erhalten
  3. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)

Anonymer Nutzer 16. Feb 2009

Man muss nur pro Urlaub ein paar hundert Euro für Roaming Kosten einplanen.

Geduld All 13. Feb 2009

Das Ding im Anschlag und einfach so drauf loslaufen. Sobald vorm Visier ne Fresse...

plagu3 13. Feb 2009

Das stimmt so ganz und gar nicht. Du bist nicht vom Android Market abhängig, sondern...

Kristallregen 13. Feb 2009

Wobei ich zumindest MyTrack nicht als Navigation bezeichnen würde. Es arbetet ja eher wie...

Kommentare Handy 13. Feb 2009

Das will ich. Aber produziert nur an den Kunden vorbei. Behalt ich halt mein Geld.


Folgen Sie uns
       


Sonnet eGFX Box 650W - Test

Die eGFX Box von Sonnet hat 650 Watt und ist ein externes Grafikkarten-Gehäuse. Sie funktioniert mit AMDs Radeon RX Vega 64 und wird per Thunderbolt 3 an ein Notebook angeschlossen. Der Lüfter und das Netzteil sind vergleichsweise leise, der Preis fällt mit 450 Euro recht hoch aus.

Sonnet eGFX Box 650W - Test Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /