Mozilla Bespin - schneller Code-Editor im Browser
Mit Bespin 0.1 haben sie ein erstes Ergebnis ihrer Arbeit veröffentlicht. Dabei soll die Software mehr werden als ein einfacher Editor. Ziel der beiden ist es, ein offenes, erweiterbares und webbasiertes Framework zum Schreiben von Code zu kreieren, das die Produktivität von Entwicklern erhöht.
Um das zu erreichen, muss Bespin nach Meinung von Galbraith und Almaer einige wesentliche Designprinzipien einhalten. Der Editor muss schnellen Zugriff auf den Code gewähren, wahnsinnig schnell sein und auch mit großen Dateien zurechtkommen. Er muss die gemeinsame Arbeit mehrerer Entwickler am gleichen Code in Echtzeit unterstützen und wie vi oder Emacs eine Kommandozeile mitbringen. Zudem sollte der Editor erweiterbar und zugänglich sein, beispielsweise durch Plug-ins und Ubiquity-artige Kommandos. Zuletzt müsse Bespin überall funktionieren – auf jedem Gerät, auf dem ein standardkonformer moderner Browser läuft.
Bis dahin ist allerdings noch einiges zu tun, denn bei Bespin 0.1 handelt es sich noch um einen frühen experimentellen Prototypen. Dieser unterstützt die wesentlichen Editierfunktionen wie Syntax-Highlighting, Rückgängigmachen und Wiederherstellen, eine Vorschau im Browser, den Import und Export von Projekten sowie den Umgang mit großen Dateien. Die bereits vorhandene Kommandozeile unterstützt wesentliche Befehle, lässt sich zudem aber leicht durch eigene Kommandos erweitern, ähnlich wie Ubiquity .
Bespin 0.1 steht im Rahmen der Mozilla Labs bespin.mozilla.com(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung, befindet sich aber noch in einer frühen Entwicklungsphase und ist bestenfalls als Alpha zu betrachten.
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