Square-Enix will Eidos kaufen
Seit Jahren schon kämpft der englische Publisher Eidos mit schlechten Geschäftsergebnissen – trotz erfolgsversprechender Marken wie Tomb Raider, Deus Ex, Hitman und Thief. Jetzt gibt der japanische Spielepublisher Square-Enix – hierzulande vor allem bekannt für die Final-Fantasy-Reihe – ein offizielles Übernahmeangebot für Eidos ab. Rund 84,3 Millionen Pfund (93 Millionen Euro) will Square-Enix für die angeschlagenen Briten ausgeben.

Dass die Übernahme zustande kommt, gilt als sehr sicher: Das Management von Eidos empfiehlt den Aktionären, die Offerte anzunehmen. Sie bedeutet einen Aufschlag von 129 Prozent gegenüber dem vor Abgabe des Angebots ermittelten Aktienkurs. Nicht ganz klar ist, was mit einem Anteil von 20 Prozent an Eidos geschieht, den derzeit noch Warner Bros. Entertainment hält – aufgrund vertraglicher Verpflichtungen ließe sich der nicht ohne weiteres auf Square-Enix übertragen. Weitere Informationen zu der Übernahme sollen Anfang März 2009 folgen.
Square-Enix verfolgt derzeit eine aggressive Wachstumsstrategie in westlichen Märkten. Ende 2008 hatte Firmenchef John Yamamoto bekanntgegeben, eng mit dem amerikanischen Entwickler Gas Powered Games zusammenzuarbeiten und ein eigenes Studio an der US-Westküste zu etablieren.
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