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Keine Flachbildschirmfernseher mehr von Pioneer

Japanischer Elektronikhersteller entlässt weltweit 10.000 Beschäftigte. Der japanische Elektronikhersteller Pioneer steigt aus dem Geschäft mit Flachbildschirmfernsehern aus und entlässt weltweit 10.000 Beschäftigte. Die Rettung soll nun die Automobilelektronik bringen.
/ Achim Sawall
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Im Geschäftsjahr, das am 31. März 2009 endet, erwartet Pioneer einen Rekordverlust von 130 Milliarden Yen (1,1 Milliarde Euro). Noch am 30. Oktober 2008 war das Unternehmen von einem Verlust von 78 Milliarden Yen (671 Millionen Euro) ausgegangen. Abgebaut werden 6.000 Vollzeitarbeitsplätze und 4.000 Zeitarbeiterstellen. Von März bis Dezember 2008 hatte der Konzern bereits 5.900 Arbeitsplätze gestrichen.

In der Zeit von Oktober bis Dezember 2008 erlitt Pioneer einen Verlust von 26,15 Milliarden Yen (225 Millionen Euro), im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden 1,69 Milliarden Yen Gewinn (14,5 Millionen Euro) eingefahren.

Seine Plasma-TV-Fabriken in den USA und Großbritannien will Pioneer schließen und sich stattdessen auf Automobilelektronik konzentrieren. Bis März 2010 soll der Ausstieg aus dem Fernsehgeschäft vollzogen sein. Bereits im letzten Jahr hatte sich Pioneer aus der eigenen Fertigung von Plasmadisplays verabschiedet und begonnen, die Komponenten komplett bei Panasonic einzukaufen.


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